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VW-Carsharing pilotiert Auto-Abo

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Nachdem die Expansionspläne von WeShare wegen Corona auf Eis liegen, bietet der Mobilitätsdienst jetzt in Berlin bis zu 50 e-Golf testweise zur Kurzzeitmiete an.

WeShare erweitert testweise sein Angebot. Ab sofort starte man ein neues Abo-Modell für vollelektrische Fahrzeuge, wie der Berliner Carsharing-Dienst von Volkswagen und Skoda mitteilte. Unter dem Namen "WeDrive" könnten die Testkunden einen e-Golf aus der Carsahring-Flotte für mindestens drei Monate anmieten. Die Pilotphase reiche zunächst bis Ende Januar kommenden Jahres.

"Insbesondere für diejenigen, die kein Auto besitzen oder bewusst keins besitzen wollen, bieten wir mit unserem neuen Abo-Modell eine flexible und einfache Möglichkeit, für einen überschaubaren Zeitraum nachhaltig und individuell mobil zu sein", erklärte WeShare-Chef Philipp Reth. Man habe im Frühjahr die Bereitschaft der Kunden für längerfristige Mieten sowie Teil- und Leasingprodukte analysiert. Die hohe Nachfrage und die Rückmeldungen hätten schließlich zur Entscheidung geführt, in einem ersten Schritt elektrische Fahrzeuge im Abo für anzubieten.

Den Angaben zufolge sind zunächst bis zu 50 der 1.500 e-Golf von WeShare für das Subscription-Modell reserivert. Im Monatspreis von 449 Euro brutto sind alle fahrzeugspezifischen Fixkosten wie die Leasingrate, Versicherung, Steuer und Abschreibung enthalten. Anfallende Lade- und Parkkosten trägt der Kunde.

Die monatliche Laufleistung hat WeShare auf 1.000 Kilometer begrenzt, sie kann jedoch gegen Aufpreis erweitert werden. Das funktioniert über die Website we-drive.io – ebenso wie die generelle Reservierung des Abo-Autos. Im Internet lassen sich auch der Selbstbehalt reduzieren oder der Einbau von Kindersitzen konfigurieren. Die Verifizierung von Ausweis und Führerschein erfolgt über eine eigene App-Lösung.

Expansion gebremst

WeShare hatte sein Elektroauto-Carsharing vor gut einem Jahr in Berlin gestartet. Zu Jahresbeginn kündigte der Anbieter die Expansion in sieben weiteren europäischen Städten an: Hamburg, München, Budapest, Prag, Madrid, Paris und Mailand an (wir berichteten). Die Corona-Pandemie hat die Pläne aber durcheinandergewirbelt. Laut Reth sind einige Städtestarts bereits auf 2021 verschoben. (rp)




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