suchen
Borgward

BX6 SUV-Coupé soll noch 2018 starten

1180px 664px
Der Borgward BX6 geht noch in diesem Jahr in Serie.
©

Zuletzt sorgten Finanzprobleme beim chinesischen Eigner Foton für Unruhe. Jetzt kündigt Borgward die Markteinführung des coupé-artigen BX6 noch für dieses Jahr an.

Borgward arbeitet am Ausbau seiner Modellpalette. Noch Ende dieses Jahres will der deutsch-chinesische Autobauer das SUV-Coupé BX6 auf den Markt bringen. Später soll das erste Elektrofahrzeug der Marke, der BXi7, folgen, wie das Unternehmen Ende vergangener Woche in Peking ankündigte.

Mit dem sportlich gezeichneten BX6 will Borgward jüngere Kunden ansprechen. Seine Scheinwerfer haben die Form von Adleraugen, passend dazu gibt es geschwungene LED-Rücklichter, die dem Greifvogel im Flug nachempfunden sind. Immer an Bord sind Allradantrieb und ein zwei Liter großer Turbobenziner, der bis zu 165 kW / 224 kW und ein maximales Drehmoment von 300 Nm liefert.

Gekoppelt ist der Vierzylinder-Motor stets mit einer Sechsgang-Automatik, den Normverbrauch gibt der Hersteller mit 7,1 Litern auf 100 Kilometer an. Starten soll der BX6 noch in diesem Jahr im Nahen Osten und in Südamerika, Anfang 2918 dann auch in Südostasien. Ein Vorserienfahrzeug hatte Borgward bereits 2016 am Rande des Genfer Automobilsalons gezeigt (wir berichteten).

Wann der rein elektrische BXi7 zu haben sein wird, ist noch nicht offiziell bekannt. Nach bisherigen Informationen soll das Elektro-SUV aber von 2019 an im neuen Werk Bremen vom Band laufen. Für Vortrieb sorgen laut Borgward zwei unabhängige E-Motoren an der Vorder- und Hinterachse "mit bis 94,5 Prozent Ausgangsleistung und einer Spitzendrehzahl von 390 Nm". Das Fahrzeug soll damit von Null auf 100 km/h in 7,9 Sekunden spurten und maximal 195 km/h schnell werden.

Reichweite von bis zu 375 Kilometern

Interessant sind auch diese Angaben: Dank eines ausgeklügelten Thermomanagementsystems soll das Akkupaket seine Leistung in einem Temperaturbereich von  minus 30 bis plus 55 Grad Celsius aufrechterhalten können. Es kann innerhalb von 45 Minuten bis zu 80 Prozent aufgeladen werden, die Reichweite beziffert Borgward auf bis zu 375 Kilometer. Von der Verbrenner-Variante des BX7 unterscheidet sich das E-Modell zudem durch einen Rhomben-Kühlergrill und blauen Designakzente.

Ende vergangenen Jahres waren es Zweifel an der weiteren Expansion von Borgward aufgekommen. In deutschen und chinesischen Medienberichten hieß es, dass sich der Firmeneigner Foton mit der Wiederbelebung der renommierten Automarke finanziell verhoben habe und bereits nach weiteren Investoren suche. Seit seinem Neustart 2015 bietet der Hersteller die SUV-Modelle BX5 und BX7 in China und einigen kleineren Märkten an. Nach bisherigen Plänen soll der BX7 ab diesem Jahr auch in Deutschland ausgeliefert werden. (rp)

360px 106px

Mehr

Mehr zum Thema SUV:

Modellplaner



Fotos & Videos zum Thema SUV

img

BMW X2 M35i (2019)

img

Porsche Cayenne S Coupé

img

Opel Grandland X Hybrid4

img

Mercedes GLB Abnahmefahrt

img

Mercedes GLS (2020)

img

Mercedes GLB Concept


Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2019 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Sixt

Carsharing-Dienst in München gestartet

Sixt weitet seinen Carsharing-Dienst auf die bayerische Landeshauptstadt aus. Das Geschäftsmodell verbindet Kurz- und Langzeitmiete – die Fahrzeugrückgabe ist nicht...


img
Gesetzgebung

Weg frei für E-Tretroller

Die letzte formelle Hürde für sogenannten E-Scooter ist genommen. Mitte Juni soll es in Deutschland losgehen für die Tretroller mit Elektroantrieb. Vor allem auf...


img
ATU

Premiere für neues Shop-Konzept

1.500 neue Artikel, offenes Beratungssystem, WLAN-Sitzecke – die Werkstattkette ATU will ihre Fachmärkte im großen Stil modernisieren. Im Fokus: der Kunde.


img
Neuer Opel Corsa

Im Jungbrunnen

Die sechste Generation des Corsa wird das erste Opel-Modell auf der neuen Kompakt-Plattform aus Frankreich. Erste Testfahrten mit einem Vorserienfahrzeug zeigen,...


img
Brancheninitiative

Fahrzeugvernetzung in Aktion

Über schnelle Funkstandards und Edge-Computing sollen sich Autos künftig untereinander über Unfallstellen informieren, mit Ampeln kommunizieren oder andere wichtige...