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Borgward-Marktstart in Deutschland

"Wir sind begeistert"

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Borgward begrüßte am vergangenen Wochenende über 500 VIP-Besucher in seiner Stuttgarter Markenzentrale.
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500 Besucher, 200 Probefahrten und die Übergabe der ersten Kundenfahrzeuge – Borgward hat eine positive Bilanz seines Comeback-Wochenendes in Deutschland gezogen.

Borgward hat nach eigenen Angaben einen "erfolgreichen Marktstart" in Deutschland hingelegt. "Wir sind begeistert von der Resonanz der Kunden", sagte Europa-Vertriebschef Gerald Lautenschläger am Mittwoch einer Mitteilung zufolge. Bei der ersten Kundenfahrveranstaltung am vergangenen Wochenende seien mehr als 500 Besucher ins Stuttgarter Markenzentrum des Herstellers gekommen.

Die bekannte Fahrzeugmarke war in der vergangenen Woche mit dem limitierten Sondermodell BX7 TS Limited Edition auf den deutschen Automarkt zurückgekehrt. Laut Lautenschläger seien zwischen Freitag und Sonntag insgesamt mehr als 200 Probefahrten durchgeführt worden. Christian Borgward, Aufsichtsratschef und Enkel des Firmengründers Carl F.W. Borgward, habe zudem die ersten Fahrzeuge direkt an Kunden übergeben. Vom Premierenmodell seien nach dem Wochenende nur noch wenige Exemplare verfügbar, hieß es.

Innovatives Geschäftsmodell

Bei seinem Comeback setzt Borgward vor allem auf den Online-Vertrieb. Ergänzt wird das Konzept durch Probefahrtzentren, die Auslieferung direkt beim Kunden sowie Roadshows. Neben dem "Brand Center" in Stuttgart sind weitere Standorte geplant. Einen flächendeckenden Service soll die Partnerschaft mit der Werkstattkette ATU sicherstellen.

Neben dem BX7 will das Unternehmen bald auch das kleinere SUV BX5 sowie den Crossover BX6 nachschieben. Langfristig sollen die beliebten SUV auch nicht die einzigen Autos aus dem Hause Borgward bleiben. Konkrete Pläne für andere Modelle sind bisher aber nicht bekannt. Auf der IAA in Frankfurt zeigte der Autobauer vergangenen Herbst bereits ein neues Sportcoupé mit dem legendären Namen "Isabella" – vorerst allerdings nur als Konzeptfahrzeug.

Borgward war einst einer der bekanntesten Autohersteller Deutschlands, ging aber Anfang der 1960er Jahre pleite. Heute gehört sie zum Lastwagen-Hersteller Foton, in dessen Heimat China der Autobauer bislang nach eigenen Angaben knapp 100,000 Fahrzeuge absetzen konnte. Seit 1. Juli hat die Marke mit Philip Koehn zudem einen neuen Vorstandsvorsitzenden. (rp)

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