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Dacia Sandero

Bleibt günstig

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Optisch präsentiert sich die Kleinwagenfamilie deutlich modernisiert - ob Sandero Stepway (l.) oder Sandero.
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Das billigste Auto Deutschlands sieht künftig teurer aus: dank neuer Technik und frischem Design. Die Preise dürften trotzdem niedrig bleiben.

Der günstigste Neuwagen Deutschlands erfährt eine Neuauflage: Mit modischem Blechkleid, modernerer Technik und Autogas-Option kommt Ende des Jahres die neue Generation des Dacia Sandero auf den Markt. Neben der klassischen fünftürigen Kleinwagenlimousine gibt es wieder eine "Stepway"-Variante im SUV-Stil und für Osteuropa die Stufenhecklimousine Logan.

Optisch präsentiert sich die Kleinwagenfamilie deutlich modernisiert. Auffälligstes Merkmal sind die Y-förmigen Tagfahrelemente im Scheinwerfer, deren Linienführung im Kühlergrill aufgenommen wird. Dazu kommen eine stärker modellierte Flanke, ein prägnanteres Heck und zahlreiche kleine Details wie eine modernere Radioantenne. Beim "Stepway" gibt es außerdem eine höhergelegte Karosserie, Kunststoffplanken an den Seiten und einen angedeuteten Unterfahrschutz. Eine gewissen Ähnlichkeit der Dacia-Neulinge zum Renault Clio ist dabei kein Zufall, nutzen die Rumänen doch ebenfalls die CMF-Plattform der französischen Konzernmutter.

Während sich die Länge beim Modellwechsel kaum ändert und knapp oberhalb der Vier-Meter-Marke verharrt, legt die neue Generation in der Breite um rund zehn Zentimeter zu. Auch das Kofferraumvolumen wächst leicht auf 382 Liter nach französischer Norm.

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Beim Antrieb setzt Dacia auf sparsame und günstige Technik. Den Einstieg markiert ein 1,0-Liter-Dreizylinder mit 48 kW  /65 PS, alternativ ist eine Turbo-Variante mit 66 kW/90 PS zu haben, für die neben der Sechsgang-Handschaltung auch eine stufenlose Automatik zu haben ist. Bei der CO2-Minderung setzt der Sandero im Gegensatz zum Technik-Bruder Clio zunächst nicht auf Elektrifizierung, sondern auf die günstigere Autogas-Technik. Der Einliter-Ottomotor mit kommt im LPG-Betrieb auf 74 kW / 100 PS.

Bei der Ausstattung will die Budget-Marke nachlegen. International zählen Bordcomputer, Tempomat und Lichtautomatik zum Lieferumfang, optional gibt es künftig auch Komfort-Extras wie Sitzheizung, elektrische Parkbremse und ein Kofferraum, der sich auf angedeuteten Fußtritt hin öffnet. Erstmals ist auch ein elektrisches Glas-Schiebedach zu haben.

Sandero bleibt wohl billigster Neuwagen

Preise für die dritte Sandero-Generation sind noch nicht bekannt; in der aktuellen Generation starten sie bei 6.400 Euro netto, einige hundert Euro Aufschlag dürften hinzukommen. Den Titel als billigsten Neuwagen der Republik wird man aber wohl halten wollen.

Nicht nach Deutschland kommen wird der viertürige Logan, denkbar ist aber ein Marktstart für den Kombi Logan MCV, der zu einem späteren Zeitpunkt Premiere feiert. Für Dacia ist die Neuauflage wirtschaftlich zurzeit doppelt wichtig: Die Marke leidet besonders stark unter dem europaweiten Nachfrage-Schwund in der Corona-Krise. Zum einen fehlen ihr die Flottenkunden, zum anderen ist aufgrund der niedrigen Preise der Raum für zusätzliche Rabatte eng. (SP-X)

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