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Dataforce-Analyse

Anteil von Full-Service-Leasing gestiegen

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Kleine Flotten sind laut Dataforce kauffreudiger, mit fast 60 Prozent Kauf-Fahrzeugen.
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Nach einer Auswertung von Dataforce hat sich der Anteil von Full-Service-Leasing in den letzten Jahren erhöht. Weiteres Ergebnis: Je größer eine Flotte, desto mehr Betreiber entscheiden sich für Leasing statt für Kauf.

Mehr und mehr Flotteneigner wechseln zu Full-Service-Leasing wobei Wartung und Versicherung im Vertrag mitgenommen werden. Seit 2016 ist gemäß Dataforce Forschungsdaten der Anteil von Full-Service-Leasing von 47 Prozent auf 55 Prozent gewachsen.

Die Analyse kommt auch zum Schluss: Je größer eine Flotte, desto mehr Betreiber entscheiden sich für Leasing. Kleine Flotten sind dagegen kauffreudiger, mit fast 60 Prozent Kauf-Fahrzeugen. Das könne unterschiedliche Gründe haben, heißt es. In kleinen Flotten würden die Fahrzeuge beispielsweise nicht so oft ausgetauscht wie in großen Flotten. Einige kauften auch Gebrauchtwagen, um die Kosten zu drücken.

Wenn sie sich für Leasing entscheiden, wechseln mehr und mehr Flottenkunden von Finanz- zu Full-Service-Leasing. Der Anteil von Finanzleasing ist von 2016 bis 2020 um acht Prozent gesunken. Dataforce-Profile zu über 50.000 Flottenbetreibern pro Jahr zeigen in jeder Flottenkategorie eine Zunahme von Serviceleasing. Sowohl in Klein- als auch in Großflotten sehe man eine klare Änderung. Full-Service-Leasing gibt die Möglichkeit, Serviceleistungen auszulagern – zum Beispiel Versicherung, Wartung und Bußgeldabwicklung. Die Entlastung von Verwaltungsaufgaben und eine höhere Budgetsicherheit sind laut Dataforce Gründe dafür, gerade bei Flotten mit vielen Fahrzeugen.

VW-Finanztochter auf Platz eins

Dataforce hat auch die Durchdringung untersucht - in wie vielen Flotten ein Anbieter präsent ist. Herstellergebundene Leasinganbieter führen hier die Rangliste an, wobei Volkswagen Financial Services (61,1 Prozent) der Platzhirsch ist. Dahinter folgen die Mercedes-Benz Bank (22,1 Prozent) und BMW Group Financial Services (20,7 Prozent). Erst auf Platz vier findet sich mit Santander (8,1 Prozent) eine nicht herstellergebundene Leasingfirma, gefolgt von ALD Automotive (6,6 Prozent).

Zu guter Letzt gibt es nach Dataforce-Angaben im deutschen Markt relativ viele kleine Flotten. Diese wenden sich meist direkt an einen Händler, der dann mit einem herstellergebundenen Leasinganbieter zusammenarbeitet. Im Vergleich dazu wählen Großflotten öfter unabhängige Leasinganbieter, oder entscheiden sich für eine Mischung. (AF)




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