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Dataforce-Analyse

Klassische Tankkarte vor digitalen Lösungen

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Die Bezahlung per Smartphone lehnen die meisten Flottenmanager ab.
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Die Digitalisierung hat auch Auswirkungen auf das Angebot und die Leistungen von Tankkarten. Wie eine Analyse von Dataforce zeigt, sehen Flottenmanager digitale Bezahllösungen noch kritisch.

In Deutschland sind in diesem Jahr gleich mehrere Anbieter für "Mobile Payment" an den Start gegangen. Sparkassen wie Volksbanken bieten die Option an, einfach nur mit dem Smartphone zu bezahlen. Ebenso am Markt ist Google Pay und in Kürze Apple Pay. Verbraucher nutzen zunehmend diese bequeme Bezahlmöglichkeit. Die Dataforce-Analyse "Tankkarten 2018" wirft die Frage auf, ob dies ein Trend ist, der auch mittelfristig für Flotten denkbar wäre.

Tatsächlich stoßen die digitalen Zahlungsoptionen bei den über 500 teilnehmenden Flottenmanagern noch auf wenig Gegenliebe. Befragt nach der Präferenz in der Zukunft, bevorzugt die deutliche Mehrheit die klassische Tankkarte. Nur rund acht Prozent würden sich wünschen, dass das Auto selbst mit dem Kassensystem kommuniziert und abrechnet. Noch weniger erwärmen sich für eine Tank-App via Smartphone, sodass der Fahrer direkt vom Auto aus bezahlen könnte. Das bedeutet nicht, dass digitale Unterstützung per se abgelehnt wird. Mehr als die Hälfte der Flottenmanager halten beispielsweise Bezahllösungen direkt an der Zapfsäule für sinnvoll, ebenso Touchscreen-Terminals oder Online-Portale mit Dashboards zur eigenen Tankanalyse.

Über Tankkarten kann nicht nur Kraftstoff abgerechnet werden - damit lassen sich auch Leistungen wie Waschen, Öl, Maut- und Parkgebühren, Bistroartikel oder Tabakwaren bezahlen. Im Alltag interessant sind jedoch nur die ersten drei Positionen. Knapp zwei Drittel der Befragten nutzen den Plastikstreifen für die Autowäsche, rund die Hälfte rechnet Öl damit ab und ein gutes Viertel lässt die Mautgebühren darüber laufen. Wie selbstverständlich die Plastikkarten für die Services verwendet werden, steht in klarem Zusammenhang mit der Fuhrparkgröße: Je größer, desto häufiger und umfassender sind Karten im Einsatz, zeigt die Dataforce-Analyse "Tankkarten 2018".

Wirft man nun einen Blick auf den Stand der Digitalisierung im Unternehmen selbst, fällt eine weitere Korrelation auf: Je mehr elektronische Unterstützung insgesamt eingesetzt wird, umso selbstverständlicher werden weitere Leistungen außer Tanken abgerechnet. Flotten ab einer Größe von 50 Fahrzeugen schätzen den Digitalisierungsgrad im eigenen Betrieb mit knapp 60 Prozent als "sehr hoch" oder "eher hoch" ein. Zum Vergleich: Fuhrparks mit bis zu 49 Fahrzeugen kommen nur auf einen Anteil von etwa 45 Prozent.

DKV ist Nummer eins

Der Markt der Tankkarten wird zu über 50 Prozent von vier großen Anbietern bestimmt: Aral/BP, EuroShell, UTA und allen voran auf Platz eins DKV. Zudem sind Total, Esso und Avia mit unter den Top sieben zu finden. Überwiegend haben Dienstwagenfahrer die Möglichkeit, die Tankstelle aus dem jeweiligen Verbund frei zu wählen (zwei Drittel) und sind nicht daran gebunden, ausschließlich beim Herausgeber der Karte beziehungsweise einer bestimmten Tankstellenkette zu tanken.(red)




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