suchen
Dataforce-Befragung

Nach diesen Kriterien werden Dienstwagen beschafft

1180px 664px
Fuhrparkverantwortliche legen bei der Beschaffung von Dienstwagen Wert auf Marke, Leasingrate und Farbe.
©

Nach einer Befragung zum Thema Fahrzeugbeschaffung präferieren Fuhrparkverantwortliche die Mittel- und Kompaktklasse sowie deutsche Marken. Farbe und Leasingrate sind dabei wichtiger als Abgaswerte.

Dataforce hat Anfang dieses Jahres in zwei Erhebungen insgesamt mehr als 600 Fuhrparkverantwortliche rund ums Flottenmanagement befragt, unter anderem zum Thema Fahrzeugbeschaffung.

Wird im Fuhrpark ein neues Auto benötigt, so ist in der Regel im wörtlichen Sinne ein "neues" Auto gemeint. Alternativen wie Jahreswagen, Vorführwagen oder Gebrauchtwagen kommen umso seltener in Frage, je größer die Flotte ist. Die Fahrer haben bei der Wahl ihrer neuen Dienstwagen häufig ein Mitspracherecht. Bei fast 50 Prozent der großen Fuhrparks konfigurieren die Mitarbeiter ihr Fahrzeug selbst, den Rest übernehmen dann die Fuhrparkleiter. In Ausnahmefällen kümmern sich die künftigen Fahrzeuglenker auch selbst um Angebote.

In den Pkw-Flotten dominieren klar die Mittel- und Kompaktklasse. Auf Rang drei folgen bereits Geländewagen und SUVs noch vor der Oberklasse, Kleinwagen oder Vans. Erwartungsgemäß spielen Sportwagen nur eine untergeordnete Rolle. Wer einen neuen Dienstwagen aussuchen darf, muss mit ein paar Restriktionen leben, beispielsweise sind recht häufig Marken vorgegeben. Auf Rang eins bis fünf befinden sich dort wenig überraschend VW, Audi, Skoda, BMW und Mercedes. Alle anderen Marken sind deutlich seltener in den Vorgaben anzutreffen.

CO2-Ausstoß kein wesentliches Kriterium

Bei der Frage nach den Beschränkungen bei der Fahrzeuganschaffung fällt auf, dass trotz aller Diskussionen um Abgaswerte weder die Motorisierung noch der Verbrauch beziehungsweise der CO2-Ausstoß ein wesentliches Kriterium sind. "Anlässlich der aktuellen Diskussion um Diesel und Fahrverbote hätte ich Vorgaben in Bezug auf Kraftstoffe, CO2 und Verbrauch als etwas verbreiteter eingeschätzt. Dennoch hängt es natürlich stark von der Zusammensetzung eines Fuhrparks ab, ob solche Vorgaben auch umsetzbar sind", erklärt Dataforce-Projektleiter Boris Winter. Es interessieren vor allem Marke, Leasingrate, Listenpreise und Farben. Bevor ein neuer Wagen auf den Hof kommt, muss eine Lösung für das alte – häufig geleaste – Fahrzeug gefunden werden. Tatsächlich übernehmen rund drei Viertel der Befragten nie ein Fahrzeug nach dem Ende der Leasingzeit.

Die Ergebnisse der beiden Umfragen sind auf rund 150 Seiten im Dataforce Standardwerk "Fuhrparkmanagement 2019" übersichtlich zusammengefasst, mit detaillierten Bewertungen von 18 Automobilmarken. Neben der Fahrzeuganschaffung werden Personalausstattung, Pkw-Nutzung, TCO, Softwareanwendungen und ähnliche Themen ebenso beleuchtet wie die Car Policy. Mehr unter www.dataforce.de. (red)




360px 106px

Mehr

Mehr zum Thema Dataforce:





Fotos & Videos zum Thema Dataforce

img

Autoflotte TopPerformer 2019 - die Gewinner

img

Autoflotte TopPerformer 2017


Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2020 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Aus für Toyota Prius Hybrid

Der Pionier sagt Sayonara

Lange belächelt, am Ende aber ein Wegbereiter: Der Toyota Prius Hybrid ist in Deutschland ab sofort nicht mehr bestellbar.


img
Arval Mobility Observatory 2020

Interesse an E-Fahrzeugen und alternativen Mobilitätslösungen steigt

Das Arval Mobility Observatory 2020 nennt fünf Haupttrends, die aktuell die Fuhrparkbranche bewegen. Dazu gehören unter anderem alternative Antriebe und Leasing...


img
Berlin

VW-Carsharing pilotiert Auto-Abo

Nachdem die Expansionspläne von WeShare wegen Corona auf Eis liegen, bietet der Mobilitätsdienst jetzt in Berlin bis zu 50 e-Golf testweise zur Kurzzeitmiete an.


img
NEVS Pons

Ridepooling-Konzept mit Selbstfahr-Shuttle

Die Euphorie einer autonomen Autozukunft hat in letzter Zeit einige Dämpfer erhalten. Doch beim Saab-Nachfolger NEVS meint man, dass diese Zukunft näher ist als...


img
Firmenwachstum

JobRad stellt sich an der Spitze neu auf

Die Geschäftsleitung des Dienstradanbieters bilden ab sofort Andrea Kurz und Matthias Wegner gemeinsam mit Gesellschafter Holger Tumat. Gründer Ulrich Prediger kümmert...