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Diesel-Cayenne mit Abschalteinrichtung

Porsche darf neue Software aufspielen

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Porsche beginnt mit dem Rückruf von Diesel-Cayenne für ein Software-Update.
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Der Autobauer startet Anfang November den Rückruf von Cayenne-Geländewagen, die mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung versehen sind. Das KBA hat das Update freigegeben.

Porsche ruft die rund 21.500 vom Diesel-Skandal betroffenen Geländewagen vom Typ Cayenne zurück in die Werkstätten. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe das zur Prüfung vorgelegte Software-Update freigegeben, teilte Porsche am Donnerstag auf Anfrage mit. Voraussichtlich vom 6. November an würden die Kunden informiert und gebeten, einen Werkstatttermin zu vereinbaren. In den Fahrzeugen vom Typ Cayenne 3,0 V6 Diesel war eine unzulässige Abschalteinrichtung bei der Abgasreinigung entdeckt worden.

Das Update dauere etwa eine Stunde und habe keinerlei Auswirkungen auf die Lebensdauer von Motor und Abgasnachbehandlungssystem, betonte das Unternehmen. Das KBA habe auch die bisherigen Angaben zu Verbrauch, Leistung und Drehmoment sowie zu Geräusch- und Kohlendioxidemissionen bestätigt.

Von den europaweit 21.500 Fahrzeugen sind rund 7.500 in Deutschland zugelassen. Porsche hatte den Einsatz der Abschalteinrichtung beim Cayenne nach eigenen Angaben selbst dem KBA gemeldet und von "Unregelmäßigkeiten" in der Motorsteuerungs-Software gesprochen. Daraufhin wurde der Rückruf angeordnet. Zudem verhängte der damalige Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) ein Zulassungsverbot für dieses Fahrzeug.

In den USA ruft Porsche rund 11.500 betroffene Cayenne Diesel in die Werkstätten. Sie gehören zu den mehr als 38.000 Fahrzeugen aus dem Volkswagen-Konzern, deren Umrüstung die Behörden Anfang der Woche zugestimmt hatten. Auch deren Eigentümer erhielten in Kürze Post mit der Bitte, einen Termin zu vereinbaren, hieß es am Donnerstag. Die Diesel-Motoren im Cayenne stammen von Audi. (dpa)




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