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Drittes Quartal

VW-Finanzsparte stabilisiert Neugeschäft

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Santelmann: "signifikante Steigerung der Penetration"
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Um das Geschäft in der Corona-Krise abzusichern, hatten die Volkswagen Finanzdienstleistungen zahlreiche Maßnahmen eingeleitet. Diese zeigen nun Wirkung.

Nach dem coronabedingten Einbruch im Frühjahr hat sich das Neugeschäft der Volkswagen Financial Services AG im dritten Quartal stabilisiert. Wie die Konzersparte am Dienstag in Braunschweig mitteilte, lagen die Vertragszugänge in den ersten neun Monaten dieses Jahres mit rund 5,7 Millionen Stück nur noch etwa neun Prozent unter dem Vorjahresniveau. Zum Halbjahr hatte das Minus noch 17,4 Prozent betragen.

"Darüber hinaus konnte der starke Rückgang der Fahrzeugauslieferungen seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie durch eine signifikante Steigerung der Penetration teilweise kompensiert werden", erklärte Vorstandschef Lars Henner Santelmann. Trotz der Belastungen sei der Vertragsbestand leicht um zwei Prozent mehr als 21,6 Millionen Verträge gestiegen.

Das operatives Ergebnis sackte per Ende September um gut ein Fünftel auf 1,6 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ab. Finanzvorstand Frank Fiedler sprach angesichts der Umstände dennoch von einem "guten Ergebnis". Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr resultiere im Wesentlichen aus höheren Risikokosten für Kredit- und Restwertrisiken infolge der makroökonomischen Unsicherheiten sowie Verlusten aus Zinssicherungsgeschäften.

Um das Geschäft in der Covid-19-Pandemie weiter abzusichern, hatten die Volkswagen Finanzdienstleistungen zahlreiche Stabilisierungsmaßnahmen eingeleitet. Dazu gehört beispielsweise das gemeinsam mit den Konzernmarken gestartete Absatzförderungsprogramm. Dies habe sich bereits positiv auf die Vertragszugänge ausgewirkt, hieß es. Darüber hinaus wurde das bestehende Kostensenkungs- und Effizienzprogramm weiter vorangetrieben. (rp)

Vertragsbestand weltweit per 30. September 2020

  • Finanzierung: 6,6 Millionen (plus 0,6 Prozent)
  • Leasing: 4,66 Millionen (plus 2,0 Prozent)
  • Dienstleistungen: 4,69 Millionen (plus 8,4 Prozent)
  • Versicherungen: 5,71 Millionen (minus 1,3 Prozent)
  • Gesamt: 21,65 Millionen (plus 2,0 Prozent)



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