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E-Laster Udelv

Autonomer Lieferdienst

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Nicht schön, aber praktisch: Der kleine Udelv-Truck findet seinen Weg zum Kunden von ganz allein.
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Lieferdienste in Deutschland suchen derzeit händeringend nach Fahrern. Wie das US-Start-up Udelv zeigt, kann man sich diese vielleicht in Zukunft sparen.

Das Silicon-Valley-Start-up Udelv hat einen elektrisch angetriebenen und selbstfahrenden Kleinlaster entwickelt, der jetzt erstmalig eine autonome Lieferfahrt im öffentlichen Straßenverkehr in der nahe San Francisco gelegenen Gemeinde San Mateo absolvierte. Auf der gut vier Kilometer langen Tour wurden zwei Supermarktbestellungen an Kunden ausgeliefert.

Entsprechend der in Kalifornien geltenden gesetzlichen Bestimmungen für autonome Fahrzeuge durfte das Fahrzeug die komplette Strecke zwar selbst fahren, musste dabei aber von einer Person begleitet werden, die jederzeit das Steuer übernehmen kann. Trotz Ampelstopps, Abbiegungen und Spurwechsel waren keine Eingriffe des Mitfahrers nötig.

Frachtraum-Konzept

Der Udelv-Laster kann in seinen Frachtraum bis zu 300 Kilogramm Transportgut aufnehmen, das sich in 18 separaten Fächern verstauen lässt. Dieses Frachtraum-Konzept soll es zum Beispiel Supermärkten ermöglichen, Onlinebestellungen direkt an die gewünschte Lieferadresse ihrer Kunden zu transportieren. Dort kann der Kunde dank einer cloudbasierten Technik per Smartphone das für ihn relevante Fach öffnen und seine Bestellung entnehmen.  

Zukunft: Abo-Modell

Das von ehemaligen Mitarbeitern der Firmen Apple und Tesla gegründete Start-up will in naher Zukunft seine Praxistests auf weitere US-Staaten ausdehnen. Später will Udelv seine Laster in einer Art Abo-Modell vertreiben. Wann erste Fahrzeuge im regulären Einsatz autonom fahrend im Lieferdienst zum Einsatz kommen werden, ist noch ungewiss. Vermutlich wird es noch einige Jahre dauern, bis zum Beispiel in Kalifornien die dafür nötigen Gesetzesänderungen erfolgen. (SP-X)

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