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Elaris geht an den Start

Neuer Mitspieler mit Ambitionen

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"Leo" und "Finn" heißen zwei neu in Deutschland verfügbare Elektroautos aus China, die von der 2020 gegründeten Firma Elaris vertrieben werden.
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Mit China-Stromern will die Elaris GmbH am E-Auto-Boom partizipieren. Der neue Importeur aus dem rheinland-pfälzischen Grünstadt plant mit 75 Vertriebspartnern. Den Service übernimmt exklusiv eine Werkstattkette.

Der Elektroauto-Newcomer Elaris geht mit großen Erwartungen in Deutschland an den Start. Noch in diesem Jahr rechne man mit dem Verkauf von rund 3.500 Fahrzeugen, erklärten die Firmengründer Lars Stevenson und Andreas Matthis in einer Mitteilung. Im nächsten Jahr sollen es bereits 18.500 Einheiten werden, 2023 mehr als 25.000 Fahrzeugen.

"Zeitgemäße Technologie nutzen und nicht nur bestaunen" – so lautet das Motto der Elaris-Verantwortlichen, die ihr Unternehmen erst 2020 aus der Taufe gehoben haben. Sie vertreiben ab sofort die E-Autos "Finn" und "Leo" aus chinesischer Produktion. Die Modelle würden speziell für den europäischen Anspruch in einer Technologiekooperation mit dem Hersteller Dorcen gefertigt, hieß es. Im Laufe des Jahres sollen zwei weitere Fahrzeuge dazukommen.

Beim Finn handelt es sich um einen rund 16.000 Euro netto teuren Zweisitzer, der mit seinem 930 Kilogramm vor allem für den urbanen Einsatz und als emissionsfreier Zweitwagen gedacht ist. Ein 35 kW / 48 PS starker E-Motor erlaubt im Zusammenspiel mit einer 31,5 kWh großen Batterie eine Höchstgeschwindigkeit von 115 km/h, die WLTP-Reichweite soll bei 265 Kilometer liegen. Mit Schnellladetechnik von ca. 22 kW soll ein Aufladen des Akkus von 30 auf 80 Prozent in 45 Minuten möglich sein. Zur Ausstattung gehören ein Infotainmentsystem mit 12,3-Zoll-Touchscreen, Navigation, Rückfahrkamera, Keyless Go, Leichtmetallfelgen, CCS-Ladekabel und LED-Scheinwerfer. Die Abwesenheit von ESP deutet auf einen Kleinserienstatus des Finn hin.

Bildergalerie

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Exklusive Servicepartnerschaft (v.l.n.r.): Lars Stevenson (CEO Elaris), David Gabrysch (Geschäftsführer Euromaster Deutschland & Österreich), Andreas Matthis (COO Elaris), Stefan T. Schwaab (President e-charging solutions Elaris) und Sebastian Greiser (Leiter Strategische Unternehmensentwicklung Euromaster)
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Beim gut viereinhalb Meter langen SUV Leo (rund 31.800 Euro netto) ist der Schleuderschutz Teil der Ausstattung, die zudem elektrische Ledersitze, Vier-Zonen-Klimaautomatik, Induktionsladeschale für Smartphones, Glas-Schiebe-/Hubdach, LED-Scheinwerfer, digitales Kombiinstrument und einen 15,4-Zoll-Touchscreen umfasst. Der 125 kW / 170 PS starke E-Antrieb beschleunigt auf maximal 160 km/h, die 80 kWh große Batterie soll 450 Kilometer Reichweite erlauben. Die serienmäßig integrierte Schnellladetechnik des Leo kann die Akkus in 20 Minuten von 20 auf 80 Prozent befüllen. Auf beide Stromer gibt es eine Garantie von acht Jahren oder 120.000 Kilometer.

Händlernetz mit 75 Partnern geplant

Der Importeur mit Sitz in Grünstadt will ein Händlernetz mit bundesweit 75 Partnern aufbauen. Laut Website gibt es bislang acht Betriebe, unter anderem in Hamburg und Mannheim (Stand 12. Mai 2021). Außerdem geht das junge Unternehmen mit Euromaster eine exklusive Servicekooperation ein. An zunächst 50 Niederlassungen der Werkstattkette wird den künftigen Elaris-Kunden Wartung und Reparaturen angeboten. Die Anzahl der Filialen werde je nach Kundendichte sukzessive erweitert, um eine bestmögliche Netzabdeckung bieten zu können, sagte Euromaster-Chef David Gabrysch. (rp)

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