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Elektroroller

Kumpan-Hersteller auf Expansionskurs

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Patrick Tykesson (l.) und Johannes Haas machen jetzt gemeinsame Sache.
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Die e-bility GmbG erhält ein zweistelliges Millionen-Investment und kauft den Anbieter Scrooser. Die Berliner bauen Roller der etwas anderen Art.

Die e-bility GmbH hat sich Wachstumskapital für ihre Kernmarke Kumpan electric und den weiteren Ausbau des Geschäfts mit Elektrorollern besorgt. Der Hersteller aus Remagen bei Bonn gab am Mittwoch den Abschluss einer Finanzierungsrunde im unteren zweistelligen Millionenbereich bekannt. Zugleich teilte das Unternehmen mit, die in Berlin ansässige Scrooser GmbH zu übernehmen. Die Firma baut einen Carving-E-Roller, der mit Breitreifen und Tretroller-Look ins Auge sticht.

"Scrooser bietet uns dank einer differenzierten Markenpositionierung die Möglichkeit, unsere Produktpalette auszubauen und so neue Zielgruppen zu erreichen", sagte Patrik Tykesson, CEO der e-bility GmbH. Mit der Akquisition sichere man sich einen entscheidnden Wettbewerbsvorteil und festige die Position am bewegten Markt der Elektromobilität. Es gebe "viele Synergie- und Diversifikationsmöglichkeiten". Die Marke Scrooser bleibe ebenso erhalten wie der Standort Berlin. Dieser werde sogar ausgebaut, hieß es.

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Tretroller für Rocker: der Scrooser.
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Scrooser war 2012 in Dresden an den Start gegangen. 2018 übernahm das Investorenduo Jörg und Johannes Haas die Geschäfte. Die bisherigen Gesellschafter erklärten: "Mit Kumpan Electric haben wir einen erfahrenen Partner gefunden, der über ein umfangreiches Know-How in der E-Mobilität verfügt und ebenso wie wir für hohe Qualität aus Deutschland steht."

Zusätzliches Know-how verspricht sich die-bility GmbH von der Software-Expertise von Jörg Haas. Gerade das rasche Wachstum des Unternehmens sowie aktuelle Branchentrends wie die Shared Mobility würden insbesondere nach tiefgehenden Kompetenzen im Bereich IT verlangen, hieß es.

Nach Firmenangaben befinden sich derzeit ca. 15.000 Kumpan- und Scrooser-Modelle auf dem internationalen Markt. Das frische Kapital aus der Finanzierungsrunde, an der sich neben den neuen Gesellschaftern auch bestehende Investoren beteiligt haben, soll zur weiteren Skalierung des Geschäftsmodells dienen. Der Fokus werde auf dem Ausbau der Vertriebskanäle, gleichermaßen im B2B (Sharing) als auch im B2C-Segment, liegen, so Tykesson. Zudem wolle man den starken Internationalisierungskurs der Unternehmen gemeinsam vorantreiben. (rp)




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