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Enterprise-Umfrage

Dienstreise im eigenen Pkw

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Eine aktuelle Studie im Auftrag von Enterprise zeigt, dass die Nutzung von Privatwagen für Geschäftsreisen in Deutschland weit verbreitet ist. Vernachlässigte Sicherheitschecks, ignorierte Warnhinweise und unregelmäßige Wartungen steigern jedoch das Risiko für die Fahrer und für die Unternehmen.

Der Mobilitätsdienstleister Enterprise hat in einer Umfrage mehr als 1.000 Angestellte in Deutschland befragt, die in der Vergangenheit bereits mit dem eigenen oder einem fremden Auto auf Geschäftsreise waren. Demnach werden für die Hälfte der Geschäftsreisen private Autos genutzt (49,8 Prozent), mehr als die Hälfte der Befragten (52 Prozent) setzt mindestens einmal im Monat das eigene Auto für geschäftliche Fahrten ein.

Keiner der Befragten gab an, nie das Privatfahrzeug für Dienstreisen in Anspruch zu nehmen. Der Zustand des Privat-Pkw ist dabei laut eigenen Aussagen nicht immer auf der Höhe der Zeit. So gaben 38 Prozent der Befragten an, dass ihr Auto derzeit eine Warnleuchte anzeigt. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) wollen den Grund für die Warnleuchte vor Antritt ihrer nächsten Geschäftsreise mit dem Fahrzeug jedoch nicht überprüfen lassen.

46 Prozent überprüfen den Reifendruck vor der Abfahrt nicht, 62 Prozent lassen das Reifenprofil außer Acht. Die Hälfte der Befragten checkt den Ölstand nicht und elf Prozent geben an, überhaupt keine Fahrzeugchecks vor der Dienstreise mit dem eigenen Auto zu tätigen. 19 Prozent der Befragten bestätigen zudem, dass ihr Auto grundsätzlich nur dann überprüft wird, wenn es zum Service muss.

Wie es in der Untersuchung weiter heißt, sind mehr als ein Fünftel der Befragten (22 Prozent) aufgrund einer Panne mit dem eigenen Auto liegengeblieben, 17 Prozent haben sich aufgrund von Problemen mit dem Auto bei einem Geschäftstermin verspätet und 13 Prozent haben ihr Meeting ganz ausfallen lassen müssen. (red)

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