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Fußgänger und Zweiradfahrer in der Stadt besonders gefährdet

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Radfahrer leben in der Stadt besonders gefährlich.
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Die Unfallzahlen in Europa sinken. Doch vor allem in der Stadt sind sie immer noch zu hoch. Besonders betroffen sind die verletzlichsten Verkehrsteilnehmer.

Die Zahl der Verkehrstoten auf Europas Straßen sinkt. Doch innerorts passiert das nur sehr langsam, kritisiert nun der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC. Jedes Jahr kommen rund 9.500 Personen bei Unfällen in der Stadt zu Tode.

Während die Opferzahl auf Landstraßen zwischen 2010 und 2017 um 24 Prozent abgenommen hat, und auf Autobahnen um 16 Prozent reduziert wurde, gab es auf Stadtstraßen lediglich eine Reduktion um 14 Prozent. Vor allem ungeschützte Verkehrsteilnehmer sind gefährdet: Bei 70 Prozent der Getöteten handelte es sich um Fußgänger, Radfahrer oder Motorradfahrer.

Als häufigen Unfallgrund haben die Experten zu schnelles Fahren ermittelt, je nach Mitgliedsland sind 35 bis 75 Prozent aller Autos in der Stadt oberhalb des Tempolimits unterwegs. Im EU-Schnitt kommen auf urbanen Straßen 26 Personen pro eine Million Einwohner zu Tode. Die Unterschiede zwischen den Staaten Europas sind allerdings groß: in Rumänien sind es 105, in Norwegen fünf. Der Verkehrssicherheitsrat empfiehlt allerdings in allen Ländern unter anderem eine Verbesserung der Fahrrad- und Fußgänger-Infrastruktur, mehr ÖPNV-Angebote und in die städtische Architektur baulich eingebundene Tempo-30-Zonen. (SP-X)




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