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Europcar

Neue Strategie, neuer Name

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Europcar hat sich seit der Gründung 1949 zu einem internationalen Mobilitätsdienstleister gewandelt.
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Eine reine Autovermietung ist Europcar schon lange nicht mehr. Mittlerweile gehören auch Carsharing- und Chauffeur-Services zum Angebot. Der Wandel wird jetzt auch in der Firmenbezeichnung sichtbar.

Europas größter Autovermieter Europcar benennt sich um. Wie Geschäftsführerin Caroline Parot Mitte Mai auf der Shareholder-Versammlung in Paris bekannt gab, tritt das Unternehmen ab sofort als Europcar Mobility Group auf. "Unsere Neuausrichtung und der neue Name spiegeln das veränderte Mobilitätsbedürfnis unserer Kunden wider: intelligente und effiziente Transportlösungen statt Autobesitz. Mit unseren Lösungen sind wir für diesen Paradigmenwechsel bestens aufgestellt", sagte Parot.

Seit der Gründung 1949 hat sich Europcar von einer Auto- und Nutzfahrzeugvermietung zu einem internationalen Mobilitätsdienstleister mit Aktivitäten in 133 Ländern gewandelt. Das Kerngeschäft wurde in den über 70 Jahren nicht nur mit verschiedenen Premium- und Low-Cost-Marken ausgebaut, sondern auch um Carsharing- und Chauffeur-Services ergänzt.

In den vergangenen Jahren fiel Europcar durch eine starke Expansion auf. Anfang 2015 kauften die Franzosen etwa das Start-up Ubeeqo, das sich auf Firmen-Carsharing spezialisiert hat. 2017 wurden der deutsche Autoverleiher Buchbinder und der spanischen Anbieter Goldcar übernommen. Hinzu kamen der Erwerb von Scooty (Scooter-Sharing) und eine Beteiligung an SnappCar, dem zweitgrößten Peer-to-Peer-Carsharing-Anbieter in Europa. Die Partnerschaft mit Daimler bei Car2go wurde dagegen zu Beginn dieses Jahres wieder beendet.

"Mit dem Namen Europcar Mobility Group stärken wir unser historisch gewachsenes Business und schaffen einen Rahmen für zukünftige Akquisitionen", betonte Parot. Damit wolle man auch "das Zugehörigkeitsgefühl aller Mitarbeiter der wachsenden Gruppe stärken". (rp)




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