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Fuhrparkmanagement

BVF vernetzt Nachwuchs mit Praktikern

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Prof. Stefan Reindl (IFA) und Studiendekan der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen.
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Der direkte Kontakt zu Hochschulen und Studierenden wurde im Bereich Fuhrpark- und Flottenmanagement bisher vernachlässigt. Das will ein Branchenverband jetzt ändern.

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement (BVF) fördert den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Laut Mitteilung gibt es jetzt auf der Verbandshomepage die neue Rubrik "Studium und Wissenschaft". Dort könnten Studierende Praxispartner für ihre Abschlussarbeiten im Bereich Fuhrparkmanagement finden, sagte der BVF-Vorstandsvorsitzende Marc-Oliver Prinzing am Dienstag in Mannheim. "Die enge Verknüpfung zwischen Hochschule und Praxis war für das spannende Gebiet Fuhrparkmanagement lange überfällig."

Der BVF-Vorstoß kommt in den Bildungseinrichtungen offenbar an. "Wir sind längst nicht in allen Branchenzweigen hinreichend präsent. Dies gilt auch für den Fuhrpark- und Flottenbereich", erklärte Prof. Stefan Reindl, Mitglied im Direktorium des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) und Studiendekan der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen. Deshalb begrüße er die Initiative des Verbands, "damit wir auch in diesem bedeutenden Bereich der Automobilwirtschaft stärker Fuß fassen".

Bekanntlich sind nur noch etwa ein Drittel aller Pkw-Neuzulassungen in Deutschland dem Privatmarkt zuzuordnen. Umso wichtiger sei es, Trends und Entwicklungen vorherzusehen, neue Ideen zu entwickeln oder Impulse zu setzen, so der BVF weiter. Dabei könnten sowohl Forschungsarbeiten als auch Studierende und Absolventen mit Bachelor- oder Masterarbeiten einen Beitrag leisten und so den neuen Herausforderungen in der Fuhrpark- und Flottenpraxis begegnen.

"Ein weiteres Thema ist, das wir unseren Mitgliedern die Möglichkeit geben, Praktikantenplätze anzubieten und damit auch eine interessante Plattform für Studierende werden, entsprechende Angebote zu finden", betonte Prinzing. Dass das Angebot auf Nachfrage trifft, daran glaubt auch Prof. Reindl: "Viele Studierende suchen inzwischen gezielt nach Alternativen des Karriereweges außerhalb der Herstellerebene." (red)

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