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Ganzjahresreifen im KÜS-Test

Günstig bleibt gefährlich

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Billigreifen aus Fernost können auch als Ganzjahresmodelle nicht überzeugen.
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Billigreifen aus dem Internet oder dem Baumarktregal haben einen schlechten Ruf. Zu recht, wie ein Test nun einmal mehr feststellt.

Geiz kann beim Reifenkauf gefährlich werden. Bei einem Test der Sachverständigenorganisation KÜS fielen sechs billige Ganzjahrespneus aus Asien mit deutlich zu langen Bremswegen durch. Das schlechteste Modell brachte das Auto auf Nässe erst zehn Meter später zum Stehen als der Vollpreis-Referenzreifen einer Premiummarke.

Insgesamt prüften die Experten sechs Billigmodelle in der gängigen Dimension 205/55 R16, die für viele Kompaktautos verwendbar ist. Neben dem Testverlierer Superia Ecoblue zeigten auch die anderen Modelle verheerende Leistungen bei der Vollbremsung aus Tempo 80. Selbst der Beste unter den Schlechten, der Apollo Alnac 4G, benötigte 3,5 Meter mehr Bremsweg als der Referenzreifen – eine Abweichung von rund 21 Prozent.

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Die KÜS rät vor dem Hintergrund der Testergebnisse vom Kauf von Billigreifen ab. Diese kosten in der verwendeten Größe online rund 50 Euro pro Stück, für Modelle von Premiummarken wird etwa der doppelte Betrag fällig. (SP-X)




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