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Bis 2020 vier neue E-Modelle

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Auch den neuen Kona will Hyundai im ommenden Jahres elektrifizieren.
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Nach dem Erfolg des Ioniq treibt Hyundai die Elektrifizierung voran. Dabei spielt auch die Brennstoffzelle eine wichtige Rolle.

Hyundai bleibt eine interessante Marke – gerade in Hinblick auf neue Antriebstechnologien. Neben den bewährten Modellen der i-Baureihen geht zum Jahresende das Kompakt-SUV Kona an den Start. Den allein mit zehn Außenfarben und drei Dachfarben individualisierbaren Koreaner will der Konzern im Juli kommenden Jahres auch elektrifizieren. 500 Kilometer soll es dann elektrisch vorangehen. Insgesamt sollen bis 2020 vier neue E-Modelle entwickelt werden.

Dabei spielt auch die Brennstoffzelle eine wichtige Rolle. Diese soll zum einen auch in einem neuen mittelgroßen SUV Mitte kommenden Jahres eingesetzt werden – womit neben dem ix35 dann ein zweites Hyundai-Serienfahrzeug auf Wasserstofftanks setzen würde. Die Technik soll zudem kleiner und ausdauernder werden. So dass bald 800 Kilometer pro Ladung möglich sein sollen und auch bis ins Kleinwagensegment Wasserstoff als Antriebsart denkbar sein könnte. Interessant ist zudem ein kombiniertes Konzept. So soll das erwähnte mittelgroße SUV im Kofferraum einen klappbaren E-Roller haben, der in seiner Ladebucht automatisch ein Batterien-Refresh erfährt, so dass am Zielort die elektrische Fahrt weitergeführt werden kann.

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Dass man hier richtig liegt, zeigt der Erfolg des Ioniq. Der als Hybrid, Plug-in-Hybrid und reiner Stromer angebotene Kompaktwagen wird laut Deutschland-Geschäftsführer Markus Schrick bis Jahresende fast 5.000 Mal in Deutschland geordert worden sein – jeder zweite ist dabei ein reiner Stromer. Der Ioniq wird zudem bald in Amsterdam im Hyundai-eigenen Carsharing auf die Straße kommen. Eine Ausweitung des Piloten nach Deutschland ist bislang aber nicht geplant.

Teilen und emissionsarm unterwegs zu sein sind natürlich effektive CO2-Sparmaßnahmen. Aber im Moment komme man am Diesel wegen der CO2-Ziele vorerst nicht vorbei, mahnte Schrick. Obgleich der Anteil der Selbstzünder bei Hyundai zuletzt von 30 auf 20 Prozent gesunken sei. Mit der eigenen Umweltprämie bietet der Importeur wie die Konkurrenz eine Kaufprämie für Euro-1- bis Euro-4-Diesel. Letztere werden nicht generell verschrottet, sondern in der Regel vermarktet.

Mehr Fleet-Business-Center geplant

Im Handel sieht Schrick vor allem bei den Flotten noch großes Potenzial. Anker für das Großkundengeschäft sind die bisherigen 55 Fleet-Business-Center, die auf 70 bis 80 Standorte wachsen sollen. Damit wären bald zehn bis 15 Prozent am eigenen Umsatz mit dem Flottengeschäft möglich – bislang sind es gut acht bis neun Prozent. Nach den Investitionen ins eigene Händlernetz von 41 bzw. 50 Millionen Euro in den Jahren 2016 und 2017 soll es laut Schrick im kommenden Jahr nochmal etwas höhere Zuwendungen fürs Netzwerk geben. (rs)




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