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IAA-Vorschau – Teil 3

Von Mercedes-Benz bis VW

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Mit dem GLB stellt Mercedes seinem Kompakt-SUV GLA ein geräumiges Schwestermodell zur Seite.
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Mercedes-Benz GLB, Porsche Taycan, VW ID.3 - auch wenn auf der diesjährigen IAA vorwiegend deutsche Autobauer vertreten sind, so können sich die Messebesucher trotzdem auf spannende Premieren freuen.

Von Mario Hommen/SP-X

Traditionell waren auf der Automesse IAA in Frankfurt nahezu alle namhaften Autohersteller vertreten. Doch der vom 12. bis 22. September stattfindenden Neuauflage haben mehr als ein Dutzend Marken eine Absage erteilt. Dieses Mal sind es vor allem die deutschen Hersteller, die ein dennoch großes und spektakuläres Neuheiten-Feuerwerk zünden werden. Hier eine Übersicht von Mercedes-Benz bis Volkswagen.

Mercedes-Benz

Bei Mercedes werden gleich zwei neue SUV-Baureihen Premiere feiern. Parallel zum neuen BMW X6 werden die Stuttgarter die Neuauflage des GLE Coupé präsentieren, der im Frühjahr 2020 mit einem Leistungsspektrum von 200 kW / 272 PS bis 320 kW / 435 PS zu Preisen ab 72.000 Euro starten wird. Mit dem GLB stellt Mercedes zudem seinem Kompakt-SUV GLA ein geräumiges Schwestermodell zur Seite. Gegenüber dem auf gleicher Technikplattform stehenden GLA ist der GLB mit 4,63 Metern gut 20 Zentimeter länger. Antriebsseitig wird es die gängigen Motoren der Mercedes-Kompaktklasse geben, also Benziner und Diesel im Leistungsspektrum zwischen 163 – und 208 PS. Außerdem wird die AMG-Variante 35 4Matic mit über 300 PS gezeigt. Sogar 310 kW / 421 PS leisten die 45er-AMG-Versionen von CLA, CLA Shooting Brake und A-Klasse, die Ende 2019 auf den Markt kommen. Ebenfalls stärker denn je, nämlich mit 287 kW / 390 PS, wird sich der geliftete GLC 43 AMG präsentieren. Ein wichtiger Schwerpunkt ist die E-Mobilität. Mercedes will ein neues Showcar der elektrischen Submarke EQ enthüllen. Darüber hinaus wird eine batterieelektrische Version der V-Klasse namens EQV gezeigt, die über 400 Kilometer Reichweite bietet. Außerdem werden weitere Plug-in-Hybrid-Derivate bestehender Baureihen vorstellig, wie etwa A 250e und B 250e, die bis zu 77 Kilometer rein elektrische Reichweite bieten.

Mini

Auf der IAA zeigt die britische BMW-Tochter mit dem Mini Cooper SE ihr erstes ernst gemeintes E-Auto. Teile der Technik stammen vom i3, das Drehmoment des E-Motors dürfte in Verbindung mit dem dynamischen Fahrwerk für besonderen Fahrspaß sorgen. Der Stadtflitzer soll über 184 PS und ein 33-kWh-Akku verfügen.

Porsche

Auch für Porsche markiert die IAA 2019 den Aufbruch in die E-Mobilität. Highlight dieser Neuausrichtung ist die Präsentation des Taycan. Es handelt sich um das erste von Grund auf für E-Mobilität gebaute Auto des deutschen Premiumherstellers, der das Potenzial bieten dürfte, Tesla alt aussehen zu lassen. Rund 600 PS und 500 Kilometer Reichweite soll der Viersitzer bieten. Die Preise des Anfang 2020 verfügbaren Hochleistungs-Stromers dürften sechsstellig ausfallen. Mit rund 91.000 Euro noch auf fünfstelligem Preisniveau bewegt sich der Macan Turbo mit einem 324 kW / 440 PS starken Sechszylinder, der einen Standardsprint in 4,3 Sekunden und maximal Tempo 270 erlaubt.

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Seat

Die Spanier haben ein Konzeptfahrzeug ihrer sportlichen Submarke Cupra angekündigt. Bei dem rein elektrisch angetriebenen Fahrzeug soll es sich um eine Symbiose aus Perfomance-SUV und Sportcoupé handeln. Außerdem wird die künftig ausschließlich elektrisch angetriebene und in Details überarbeitete Version des Kleinstwagens Mii zu sehen sein, der 260 Kilometer Reichweite bieten soll. Ebenfalls elektrische Fahrkünste bieten wird der Siebensitzer-SUV Tarraco in der ab 2020 verfügbaren Plug-in-Hybrid-Variante namens FR PHEV, die bis zu 50 Kilometer weit emissionsfrei fahren kann.

Smart

Die Elektroflitzer der Mercedes-Tochter präsentieren sich auf der Messe mit einem Facelift. Optisch werden unter anderem Front und Scheinwerfer modifiziert. Zudem dürfte es künftig etwas mehr Reichweite für die kleinen Stromer geben.

Skoda

Die Tschechen haben unter anderem den gelifteten Superb im IAA-Gepäck dabei, den es künftig auch wieder in einer Scout-Version sowie an Anfang 2020 außerdem in einer Plug-in-Hybrid-Variante geben wird. Sogar nur elektrisch, bis zu 265 Kilometer weit, fährt der neue Citigo-e, der wie seine Schwestermodelle Mii und Up künftig nicht mehr mit Verbrenner angeboten werden.

VW

Statt der eigentlich erwarteten Premiere der achten Golf-Generation wird VW auf der IAA stattdessen die Serienversion des rein elektrisch angetriebenen ID.3 präsentieren. Das Kompaktmodell mit vanartiger Silhouette wird den Aufbruch des Konzerns in die elektrische Mobilität markieren, der sich VW in besonders konsequenter Weise verschrieben hat. Dem ID.3, der Reichweiten von 330 bis 550 Kilometer bieten soll, werden in den kommenden Jahren noch eine Vielzahl technisch verwandter Derivate folgen. Zusätzlich wird VW den neuen E-Up vorstellen, der wie der Seat Mii künftig 260 Kilometer Reichweite bieten wird. Ein weiteres Messehighlight der Wolfsburger ist das kompakte SUV T-Roc in einer Cabrioversion. Wie einst das Golf Cabriolet wird dieser über ein am Standort Osnabrück montiertes, klassisches Stoffdach verfügen, welches auf Knopfdruck in neun Sekunden öffnet. Schließlich rundet ein 231 kW / 300 PS starker T-Roc R den Neuheitenreigen ab, der in 4,8 Sekunden auf Tempo 100 sprintet und 250 km/h erreicht. 




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