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Kooperation bei Elektro-Fluggeräten

Porsche geht in die Luft

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Porsche und Boeing wollen den Markt für "Urban Air Mobility" gemeinsam erschließen.
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Mobilität auch in der dritten Dimension: Der Sportwagenbauer will zusammen mit Boeing ein Konzept für ein vollständig elektrisches Fluggerät entwickeln.

Porsche will langfristig ins Geschäft mit Elektro-Fluggeräten einsteigen und tut sich dafür mit dem US-Flugzeughersteller Boeing zusammen. Gemeinsam wollen die beiden Konzerne unter anderem einen elektrischen Senkrechtstarter für den Einsatz in Städten entwickeln und testen, wie sie am Donnerstag mitteilten. Dazu sei eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet worden.

"Wir bringen die Stärken zweier weltweit führender Unternehmen zusammen, um ein potenziell wichtiges Marktsegment der Zukunft anzugehen", wurde Porsche-Vertriebsvorstand Detlev von Platen zitiert. Premium-Mobilität könne für die Marke "auch die dritte Dimension umfassen".

In dem Projekt sollen Experten beider Unternehmen sowie diverser Tochterfirmen zusammenarbeiten. Dazu gehöre, das Potenzial des Markts für die sogenannte "Urban Air Mobility" (UAM) zu analysieren und mögliche Anwendungsbereiche zu ermitteln. Porsche geht davon aus, dass sich das Wachstum des UAM-Markts zur Mitte der 2020er-Jahre hin spürbar beschleunigen wird.

Der Sportwagenbauer ist nicht allein mit seiner Suche nach neuen Mobilitätskonzepten und dem Interesse an elektrischen Fluggeräten, die Passagiere eines Tages auch autonom von A nach B bringen können sollen. Beim Volocopter etwa, der zurzeit Testflüge in verschiedenen Großstädten absolviert, ist auch Daimler an Bord. Audi untersucht zusammen mit Airbus und Italdesign die Nutzungsmöglichkeiten von Flugtaxis. (dpa)




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