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Kosteneffizienz im Fuhrpark

Schnell realisierbares Einsparpotenzial

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Von der Fahrzeuganzahl- und Antriebswahl über den Betrieb, die Routenplanung und Verwaltung bis hin zur Versteuerung: Der Fuhrpark bietet reichlich Einsparpotenzial.
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Bei vielen Unternehmen steht gerade in der Krise die Kostendisziplin ganz oben auf der Agenda. Zu den unmittelbar wirksamen Stellschrauben zählt der Fuhrpark.

Digitale Prozessautomatisierung und eine datenbasierte Verringerung der Fuhrparkgröße bieten für Unternehmen ein großes und schnell realisierbares Einsparpotenzial. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Vimcar-Erhebung zum Thema "Ressourceneffizienz im Fuhrpark". Demnach könnten Firmen dadurch 10.000 Euro sowie 500 Arbeitsstunden pro Jahr einsparen.

Laut Vimcar-Geschäftsführer Andreas Schneider lässt sich durchschnittlich ein Viertel an Arbeitszeit gewinnen, wenn die bis zu 700 verschiedenen, zum Teil gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben im Fuhrpark – von der Hygiene- und Reinigungsdokumentation über die Belegablage bis hin zur UVV-Unterweisung und der Führerscheinkontrolle – digitalisiert werden.

Vom Statussymbol zum Ressourcenfresser

In dieser Größenordnung bewegt sich auch eine Verkleinerung der Flotte durch Corporate Carsharing. Connected-Car-Systeme ermöglichen eine datenbasierte Optimierung von Routen, Kosten und Auslastung sowie die gezielte Identifikation von Fahrzeugen, die sich steuerlich gefördert durch CO2-arme Elektro-Alternativen ersetzen lassen. Das soll eine durchschnittliche Kostenersparnis von 10.000 Euro jährlich bringen.

Schneider betonte: "Rund ein Viertel aller Dienstwagen könnten schon heute durch Poolfahrzeuge ersetzt werden. In der Krise hat sich gezeigt, dass nicht optimal ausgelastete Dienstwagen für viele Unternehmer vom Statussymbol zum Ressourcenfresser werden." Der Fuhrpark der Zukunft stehe unter dem Motto "Ressourceneffizienz und Vernetzung".

Mit über 90.000 vernetzten Firmenwagen sieht sich Vimcar als einer der größten Anbieter für Business Mobility Solutions im Mittelstand. (red)




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