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Neues Restwert-Tool von Schwacke

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Schwacke bietet ein neues Analyse-Tool zur länder- und markenübergreifenden Restwertentwicklung.
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Mit "Residual Value Intelligence" sollen Flotten- und Risiko-Manager nicht nur das aktuelle Restwert-Geschehen auf den fünf größten Automärkten Europas analysieren können. Das System berücksichtigt auch sich anbahnende Trends, externe Einflüsse und Zusammenhänge.

Schwacke erweitert sein Portfolio an Informationstools zu Restwertentwicklungen in Europa. Ab sofort bietet der Datenspezialist als Teil der Autovista Group den neuen "Residual Value Intelligence" "-Service (RVI) an. Eingeführt werde RVI zunächst in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Mit seinen aggregierten Analyse decke es dort 14 Fahrzeugsegmente, sieben Kraftstoffarten sowie 38 Marken ab.

RVI biete Kunden einen "hochtransparenten Einblick in die aktuelle Situation, sich anbahnende Trends, Besonderheiten und Zusammenhänge in den fünf wichtigsten europäischen Märkten und das mit wenigen Handgriffen mittels intuitiver Dashboards", sagte Sarah Walkley, Chief Research Officer bei Autovista. In dieser Form sei das Tool einzigartig am Markt.

Nach Darstellung von Walkley soll die Plattform Restwert-, Flotten- und Risiko-Managern bei Herstellern und Leasinggesellschaften helfen, sich abzeichnende Trends frühzeitig zu erfassen, zu bewerten und die zukünftige Strategie auf der Grundlage von exakten Daten und zuverlässigen Analysen zu gestalten. "Die Dashboards stellen signifikante Schwankungen in allen wichtigen Marktindikatoren sofort in den passenden Zusammenhang, sodass Kunden deren Ursachen unmittelbar im Blick haben", erklärte sie.

Für die Analyse stehen nach Firmenangaben eine Vielzahl von Kombinations-, Filter- und Drilldown-Funktionen zur Verfügung. So lassen sich beispielsweise Restwertveränderungen nach Marken, Segmenten, Bauformen und Kraftstoffarten identifizieren sowie Chancen und Risiken für den eigenen Fahrzeugbestand oder das Modellportfolio verfolgen. Hinzu kommen die Steuerung des eigenen Modellmixes auf Grundlage geänderter Marktnachfrage (verschärfte Abgasrichtlinien, zunehmende Elektrifizierung u.a.), die Performance-Analyse im Vergleich zum Wettbewerb oder die Einschätzung bevorstehender Modellpflegemaßnahmen und Neueinführungen.

Auswirkungen von Fahrverboten

Interessant: Über das Tool sollen die Kunden auch kurz- und langfristige Auswirkungen und Ausprägungen von Fahrverboten und anderen externen Markteinflüssen erkennen können. Bei den Analysen werden außerdem Marktmengen berücksichtigt, um eine realistische Gewichtung der angezeigten Aggregationen zu erzeugen und den Effekt von Exoten und Ausreißern im Gegensatz zu Volumenmodellen richtig einordnen zu können. Kommt der User bei einer individuellen Fragestellung nicht weiter, gibt es die "Ask-the-Analyst-Funktion": Ein internationales Analystenteam kümmert sich dann um das konkrete Problem.

Bei RVI kombinieren Schwacke und Autovista ihre umfangreiche Datenbasis mit der gruppenweiten Online-Informations- und Produkt-Plattform. Die Firma Tableau, Spezialist im Bereich Visualsisierung, steuert die Business Intelligence dazu. "Die Einführung von Residual Value Intelligence bietet unseren Kunden einen einmaligen, modernen und wegweisenden Service, der es ihnen ermöglicht, die branchenspezifischen Trends auf den europäischen Gebrauchtwagenmärkten zu durchdringen – in dem Wissen, dass sie die genauesten Zahlen der Branche verwenden", unterstrich Schwacke-Geschäftsführer Thorsten Barg. Dadurch könnten Unternehmen ihre Risiken effektiv managen und gleichzeitig ihre Einnahmen und Gewinne maximieren. (AH)




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