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Mercedes EQC 4x4 hoch 2

Sauber in den Schmutz

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Durch Portalachsen erhöht sich die Bodenfreiheit um rund 20 Zentimeter.
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Dass der EQC auch als Elektroauto zum Geländewagen taugt, will Mercedes mit einer ganz speziellen Variante des Stromers beweisen. Und selbst wenn der nicht für die Serie gedacht ist, hat das Projekt einen tieferen Sinn.

Mercedes schickt den EQC in den Matsch. Denn um zu beweisen, dass auch elektrische SUV sehr wohl fürs Gelände taugen, haben die Schwaben ihren Stromer zum 4x4 hoch 2 aufgerüstet. Wie schon vor ein paar Jahren beim Allterrain-Kombi der E-Klasse und davor bei der G-Klasse haben sie den sauberen Bruder des GLC dafür auf sogenannte Portalachsen gestellt und so die Bodenfreiheit um rund 20 Zentimeter angehoben. Weil die Räder damit aber gleichzeitig fast 20 Zentimeter weiter auseinander stehen, bekommt der Geländewagen zudem spezielle Kotflügelverbreiterungen, die mit Trittleisten an den Flanken verbunden werden. Obendrein in mattem Grau lackiert, sieht der brave und ach so saubere EQC plötzlich aus wie ein echter Dreckskerl. Erst recht, wenn er nur so vor Schlamm strotzt.

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Zwar ändert sich am Antrieb nichts, es bleibt bei den zwei E-Motoren mit jeweils 150 kW und 370 Nm. Doch dank der verbesserten Offroad-Geometrie kommt der EQC in Matsch und Modder fast genauso weit wie die G-Klasse, die an Hindernissen sogar früher aufsitzt und im Wasser schneller absäuft, berichten die Ingenieure stolz. Nur die Reichweite ist stark limitiert. Denn die knapp 500 Kilometer vom Prüfstand schmelzen bei dem 80 kWh großen Akku im Offroad-Einsatz laut Bordcomputer schnell auf 150 bis 200 Kilometer zusammen.

Auch wenn es der 4x4 hoch 2 in der G-Klasse vor ein paar Jahren in Serie gebracht hat, hegt bei Mercedes niemand auch nur ansatzweise die Hoffnung, dass es beim EQC mehr als diesen einen Prototypen geben wird. Doch wissen die Ingenieure trotzdem, dass ihre Arbeit nicht umsonst ist. Denn auf die Erfahrungen aus diesem Projekt werden sie spätestens dann wieder zurückgreifen, wenn die Arbeit an der elektrischen G-Klasse beginnen. Und die hat der Vorstand ja gerade erst wieder als eines der nächsten Projekte auf dem Weg zum CO2-neutralen Portfolio versprochen. (SP-X)

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