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Mobilität der Zukunft

Hamburg will "riesiges Reallabor" werden

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Rushhour in Hamburg
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In der Hansestadt wollen Wissenschaftler und Praktiker die digitale Mobilität von Morgen im großen Stil erproben. Für die elf Teilprojekte mit rund 30 Partnern stellt der Bund 21 Millionen Euro bereit.

Hamburg will sich als Modellregion für die Verkehrslösungen der Zukunft etablieren. Neuester Baustein für diese Strategie ist das Reallabor für digitale Mobilität, für das am Mittwoch in Berlin der Startschuss gegeben wurde. "Hamburg soll für unser Land das Tor zur digitalen Mobilität werden in einem riesigen Reallabor", sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) bei der Vergabe der Fördermittelbescheide.

Als Reallabor wird eine Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und Praktikern in einem größeren Rahmen verstanden. Scheuer erläuterte, der Bund stelle rund 21 Millionen Euro für zehn Mobilitätsangebote bereit – "von Mikrohubs zur Entlastung von Logistiklieferverkehren über eine Mobilitäts-App für alle Verkehrsmittel bis hin zu Mobilitätsbudgets anstelle von Dienstwagen."

Rund 30 Partner aus Hamburg und dem Umland, Unternehmen ebenso wie wissenschaftliche Institutionen, werden in mehreren Einzelprojekten die Digitalisierung der Mobilität ausprobieren. Dabei können sie ganz unterschiedliche Fragestellungen behandeln. Das Spektrum reicht von der digitalen Übertragung von Ampelschaltungen in die Fahrzeuge über die Ausgestaltung von Mobilitätsbudgets bis zu Carsharing- und anderen spezifisch abgestimmten Mobilitätsangeboten für den ländlichen Raum. (dpa)




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