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Ford investiert in E-Scooter-Sharing

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Ford schluckt das Start-up Spin aus San Francisco.
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Nur Autos bauen reicht nicht mehr: Mit der Übernahme des Start-ups Spin erweitert der US-Konzern sein Mobilitätsangebot um einen Dienst für die "letzte Meile".

Ford stärkt seine Aktivitäten auf dem Mobilitätsmarkt. Der Autokonzern übernimmt den E-Scooter-Anbieter Spin aus San Francisco. Das Start-up bietet einen Sharing-Dienst für elektrische Tretroller mit Niederlassungen in 13 US-Städten an. Offizielle Angaben zum Kaufpreis gibt es nicht. In US-Medien ist die Rede von bis zu 100 Millionen Dollar.

Das Angebot an Mobilitätslösungen ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Vor allem junge Unternehmen steigen mit immer neuen Angeboten in das Geschäft ein. Da die etablierten Konzerne die neue Konkurrenz fürchten, werden Start-ups häufig zur Zielscheibe von Übernahmen. Ford hatte erst zu Jahresbeginn einen Software- und App-Anbieter für Mobilitätsdienste gekauft.

Um Kunden in jeder Situation maximale Flexibilität bieten zu können, entwickle man stetig neue Produkte und Dienstleistungen, teilte Ford am Freitag mit. "Auf diesem Weg ist die Übernahme von Spin der jüngste strategische Schritt." Tretroller könnten in Kombination mit einem elektrischen Antrieb zu einer Reduzierung von Staus, Parkplatzmängeln und Umweltbelastungen beitragen.

Auf deutschen Straßen sollen E-Scooter in wenigen Monaten erlaubt sein (wir berichteten). Eine entsprechende "Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr" soll laut Bundesverkehrsministeriums "Ende 2018 oder spätestens Anfang 2019" kommen. (rp)




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