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Nach einem Jahr

Wenig Resonanz für E-Auto-Prämie

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Ein Jahr nach dem Start gab es nur 23.024 Anträge für die E-Auto-Kaufprämie.
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Ein Jahr nach der Einführung der E-Auto-Kaufprämie sind lediglich 23.024 Anträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eingegangen. Gründe für die Zurückhaltung sind zu teure Fahrzeuge, eine unzureichende Ladestruktur und zu geringe Reichweiten.

Ein Jahr nach ihrer Einführung hat die Prämie für Elektrofahrzeuge noch nicht gezündet. Bis Ende Juni wurden in Deutschland insgesamt lediglich 23.024 Anträge auf den Zuschuss gestellt, wie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) am Mittwoch in Eschborn mitteilte. Davon waren rund 13.080 Anträge für reine Elektroautos und 9.937 für Plug-In-Hybride. 10.150 Anträge entfielen auf Privatpersonen, der Rest vor allem auf Unternehmen.

Die Kaufprämie kann seit Anfang Juli 2016 beantragt werden. Die Förderung gilt rückwirkend für Fahrzeuge, die seit dem 18. Mai 2016 gekauft wurden. Für reine Elektrowagen mit Batterie gibt es 4.000 Euro, für Hybridautos, die per Stecker geladen werden und einen ergänzenden Verbrennungsmotor haben, sind es 3.000 Euro.

Mit der Prämie soll die Nachfrage nach E-Autos angekurbelt werden. Die Bundesregierung erwartete zum Start, dass so der Kauf von "mindestens 300.000 Fahrzeugen" angeschoben wird. Die Mittel, die bis Ende Juni 2019 nicht abgerufen werden, verfallen. Von dem Ziel, bis 2020 in Deutschland eine Million Elektrofahrzeuge auf den Straßen zu haben, hat sich die Bundesregierung mittlerweile verabschiedet.

"Das war ein sehr ambitioniertes Ziel", sagte Bafa-Präsident Andreas Obersteller der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Er führte dem Bericht zufolge verschiedene Punkte an: Der Preis der Elektrofahrzeuge sei immer noch hoch, die Ladeinfrastruktur in Deutschland nicht ausreichend gegeben und die Reichweiten der Autos zu gering. (dpa)




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