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Neue Versicherungs-Typklassen

Änderungen für elf Millionen Autofahrer

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Wer einen VW Tiguan mit Allradantrieb und Benziner fährt, darf auf eine günstigere Versicherung hoffen.
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Wie jedes Jahr hat die Versicherungswirtschaft die Unfallstatistik ausgewertet und die Typklassen-Einstufung von Pkw geändert. Jeweils mehr als fünf Millionen Deutsche dürfen sich freuen oder ärgern.

Rund 5,7 Millionen der deutschen Autofahrer müssen mit höheren Tarifen bei der Kfz-Haftpflicht rechnen. Für 5,4 Millionen wird die Versicherung im kommenden Jahr hingegen günstiger, wie aus der nun veröffentlichten, neuen Typklassen-Einteilung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervorgeht. Für fast drei Viertel beziehungsweise 29,5 Millionen Autofahrer ändert sich die Typklasse ihres Fahrzeugs in der Haftpflichtversicherung nicht.

Für die meisten Automodelle geht es nur eine Typklasse hoch oder runter. Bei einigen wenigen Modellen gibt es aber auch stärkere Änderungen: So verbessert sich beispielsweise der VW Tiguan 2.0 TSI 4Motion um drei Klassen, wodurch der Jahresbeitrag im günstigsten Fall um knapp 96 Euro Euro sinken kann, wie das Vergleichsportal "Check24" berechnet hat. Im Gegensatz dazu verschlechtert sich der Renault Kadjar 1.2 um drei Klassen, wodurch die Beitragshöhe um bis zu 79 Euro steigen kann.

Der GDV berechnet die Typklassen anhand der statistischen Schadenshäufigkeit der jeweiligen Automodelle. Modelle, die vergleichsweise wenige Schäden und Reparaturen verursachen, erhalten eine niedrige Typklasse, Autos mit vielen Unfällen eine hohe. Die Einstufung des Dachverbands ist nicht verbindlich, wird aber in der Regel von den Versicherungen angewendet. Neben der Typklasse fließen allerdings noch zahlreiche andere Komponenten in die Berechnung der Prämie ein; auch wenn die Typklasse sich verbessert hat das für den Kunden nicht automatisch niedrigere Beiträge zur Folge. (SP-X)




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