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NEVS In Motion Concept

Der Science-Fiction-Saab

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NEVS In Motion Concept: So könnte die Zukunft der untergegangenen Marke Saab aussehen
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Wer scheitert, kann aus seinen Fehlern lernen und in der Zukunft vieles besser machen. So setzt NEVS, der legitime Erbe der Marke Saab, auf eine rein elektrische und autonome Autozukunft.

Wer sich fragt, was eigentlich aus Saab geworden ist, wird als Antwort "NEVS" erhalten. Streng genommen handelt es sich bei diesem schwedisch-chinesischen Unternehmen um die legitime Nachfolgeorganisation der einstigen GM-Marke, die in Zukunft vor allem auf elektrisch angetriebene Autos setzt. Wie das in einer etwas ferneren Zukunft aussehen könnte, demonstriert NEVS auf der CES in Shanghai mit der Studie In Motion – einem vollautonomen Carsharing-Stromer mit erstaunlichen Wandlungskünsten.

Bereits optisch weist das NEVS-Konzept eindeutig in Richtung Zukunft und bricht mit den konventionellen Formen im Autodesign. Dank des nicht näher spezifizierten elektrischen Antriebs hatten die Designer jedenfalls viele Freiheiten bei der Fahrzeuggestaltung, zumal es sich um ein autonomes Vehikel handelt, bei dem sich außerdem ein fahrerzentriertes Layout erübrigt. Vier auf die äußeren Ecken verteilte Räder und eine großzügige Fahrgastzelle mit nur einer großen und nach oben schwenkenden Tür – so sieht Autozukunft aus. Diese eine Tür sollen Fahrgäste aus Sicherheitsgründen nur vom Bürgersteig aus durchschreiten können.

Das Design dürfte für die Nutzer ohnehin nachrangig sein, denn den In Motion besitzt man nicht, sondern mietet ihn für die jeweilige Fahrt an. Wer das Fahrzeug anfordert, muss vorher noch den Zweck der Fahrt angeben. Entsprechend wird dann eine von drei verschiedenen Sitzkonfigurationen automatisch eingestellt. Je nachdem, ob man den In Motion rein privat, mit einer Personengruppe oder gar für ein Geschäftsmeeting nutzen will, wird die Sitzkonfiguration entsprechend angepasst. Da es sich um ein autonomes Fahrzeug der höchsten Ausbaustufe Level 5 handelt, müssen die Fahrgäste lediglich noch das Ziel definieren, den Rest erledigt das Fahrzeug von selbst. Immerhin können die Insassen über eine Smartphone-App noch einige Änderungen im Innenraum vornehmen, zum Beispiel die Sitze verstellen oder das Klima und Lichtambiente auf ihre Bedürfnisse hin anpassen.

Bis ein solches Fahrzeug uns den Autoalltag erleichtert und man als Pendler Fahrzeiten sinnvoller als am Steuer sitzend nutzen kann, werden noch einige Jahre vergehen. Bei NEVS verfolgt man derzeit aber auch konkrete Autobaupläne. Bereits 2018 soll ein erstes Modell in China auf den Markt kommen. Dabei handelt es sich im Kern um den letzten Saab 9-3, der dann allerdings rein elektrisch angetrieben wird. (sp-x)




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