suchen
Problem-Diesel von VW

Software-Update kein Mangel

1180px 664px
Das Oberlandesgericht Dresden sieht keinen Mangel bei Diesel nach einem Software-Update.
©

Ein Besitzer eines manipulierten VW-Diesels ist auch in zweiter Instanz mit seiner Klage gescheitert. Er forderte eine Minderung des Kaufpreises - seiner Meinung nach beeinträchtigt die neue Software Spritverbrauch und Motorleistung.

Im Zusammenhang mit dem VW-Abgasskandal ist ein Dieselbesitzer auch in zweiter Instanz mit seinen Forderungen gegen den Konzern gescheitert. Wie das Oberlandesgericht Dresden am Donnerstag mitteilte, war das Fahrzeug mit einer Software zur Manipulation der Abgaswerte ausgestattet. Der Kläger hatte daraufhin zwar die vom Hersteller angebotene Software aufspielen lassen, aber dennoch nachträglich eine 20-prozentige Kaufpreisminderung verlangt.

Diese habe er damit begründet, dass das Update unter anderem den Spritverbrauch und die Motorleistung seines Autos beeinträchtige. Das Gericht sah diese Mängel nicht ausreichend belegt und wies die Forderung zurück. Der Autobesitzer hat nun die Möglichkeit, am Bundesgerichtshof in Revision zu gehen. (dpa)

360px 106px

Mehr

Mehr zum Thema Gericht:






Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2018 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Ratgeber

Große Autofahrer müssen Kleinwagen nicht meiden

Großgewachsene haben oft Schwierigkeiten, ein geeignetes Auto zu finden, in dem sie auch längere Strecken bequem sitzen können. Bei der Auswahl helfen einige Tipps.


img
Parteitag

CDU will Nachrüstungen für Diesel

Die Automobilindustrie soll sich nach dem Willen der CDU zu Hardware-Nachrüstungen für Dieselfahrzeuge verpflichten, die Stickoxid-Grenzwerte nicht einhalten – "soweit...


img
Skoda Kodiaq RS

Das kostet das Power-SUV

Im Skoda Kodiaq RS arbeitet der stärkste Diesel, den die Marke bisher im Programm hat. Nun wissen wir auch, was das schnelle SUV kosten wird.


img
Fahrbericht Kia E-Niro

Mächtig Fahrspaß mit Strom

Kia bietet den Niro künftig auch als vollelektrische Variante. Die fährt nicht nur fein und druckvoll, sondern mit dem großen Batteriepack auch noch ziemlich weit.


img
WHO-Studie zu Verkehrstoten

1,35 Millionen Menschen sterben pro Jahr

In Deutschland geht die Zahl der Verkehrstoten seit Jahren fast immer zurück. Global gesehen fordert die Mobilität jedoch weiterhin einen hohen Blutzoll.