suchen
Problem mit Notrufassistent

VW-Töchter durchleuchten Modelle

1180px 664px
Die VW-Konzerntöchter überprüfen weitere Modelle in Hinblick auf das Problem mit dem Notrufassistenten.
©

Der Anlauf des neuen Golf 8 war schon schwierig genug. Jetzt gibt es beim wichtigsten VW-Produkt noch Probleme mit dem Notrufassistenten. Die Konzerntöchter müssen ebenfalls einige Modelle durchleuchten.

Die Probleme mit dem elektronischen Notrufassistenten eCall betreffen neben dem neuen VW Golf weitere Automodelle des Konzerns. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen könnte es bei Audi und Seat ähnliche Schwierigkeiten geben - derzeit wird dies intensiv geprüft. Die neuen Ausgaben des Audi A3, Seat Leon und Skoda Octavia basieren auf dem gleichen Grundbaukasten wie der Golf 8. Ursache für mögliche Ausfälle soll eine Fehlfunktion der Software sein. Für den Golf und Octavia gilt schon ein Lieferstopp.

Audi erklärte am Wochenende, bisher lasse sich "das Phänomen beim neuen A3" nicht genau nachstellen. "Wir analysieren weiter, auch weil es kleinere Unterschiede in Hard- und Software gibt." Dem Fachblatt "Automobilwoche" sagte ein Sprecher der Ingolstädter Tochter: "Die Grundannahme, dass auch entsprechende Audi-Modelle betroffen sein könnten, ist richtig." Bei Seat hieß es: "Zu diesem frühen Zeitpunkt der Analyse bewerten wir die Details und arbeiten an einer Lösung."

Der neue Skoda Octavia wird ebenfalls auf Fehlfunktionen des eCall untersucht. Hier wurden - wie beim Golf - nach Angaben der tschechischen Schwestermarke die Auslieferungen bereits unterbrochen.

Am Freitag war bekannt geworden, dass sich Volkswagen auf einen Rückruf der gerade gestarteten neuen Golf-Version einstellen muss. Bei internen Untersuchungen war in einzelnen Fahrzeugen eine nicht verlässliche Datenübertragung am Steuergerät bemerkt worden. Die Funktion des Notrufassistenten sei damit nicht voll zu gewährleisten.

Vorerst Auslieferungsstopp für Golf 8

Eine Entscheidung des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) zu einem Rückruf und nötigen Software-Update wird in den kommenden Tagen erwartet. Bis auf Weiteres liefert VW den Golf 8 daher nicht mehr aus. Die Produktion gehe vorerst weiter - aber alle Neuwagen würden nun erst einmal auf Lager genommen, hieß es aus dem Konzernumfeld. Dies könnte die großen Absatzprobleme noch verschärfen. Infolge der Corona-Krise ist die Nachfrage eingebrochen, die Autohäuser waren länger geschlossen, an einigen Standorten stauen sich die fertigen Neuwagen.

Der VW-Betriebsrat warnte vor weiteren Rückschlägen für die Golf-Produktion im Stammwerk Wolfsburg. Die aktuelle Unterauslastung mit etlichen abgesagten Schichten könnte sich noch verschlimmern. Die Mitarbeitervertretung fordert daher, mittelfristig ein zusätzliches Massenmodell am Hauptsitz anzusiedeln. Der Golf gilt als wichtigstes Produkt des größten deutschen Industriekonzerns. Schon vor seinem Start hatte es Verzögerungen mit der Elektronik-Ausstattung gegeben. (dpa)




360px 106px

Mehr

Mehr zum Thema Rückruf:




Autoflotte Flottenlösung

AUDI AG Verkauf an Großkunden

I/VE-D16
85045 Ingolstadt

Tel: 0841/89-0


Web: www.audi.de/grosskunden

Autoflotte Flottenlösung

ŠKODA AUTO Deutschland GmbH

Max-Planck-Straße 3-5
64331 Weiterstadt

Tel: 0800 25 85 855
(Kostenfrei aus dem dt. Festnetz und aus dt. Mobilfunknetzen)
Fax: 0800 25 85 888

E-Mail: BusinessCenter@skoda-auto.de
Web: www.skoda-geschäftskunden.de

Autoflotte Flottenlösung

SEAT Deutschland GmbH

Max-Planck-Str. 3-5
64331 Weiterstadt

Tel: 06150 1855-500
Fax: 06150 1855-72 500

E-Mail: firmenkunden@seat.de
Web: www.seat.de/business



Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2020 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Urteil

Fahrer lauter Autos müssen besonders aufpassen

Der eigene Motor ist so laut, dass er sogar ein herannahendes Einsatzfahrzeug übertönt? Dann sollte der Fahrer öfters in den Rückspiegel schauen.


img
Markenausblick Honda

Im Hybridmodus

Der Kleinwagen Jazz erhält für Europa erstmals einen Hybridantrieb, der nächste CR-V kommt mit Plug-in-Technik. Künftig will Honda jede Baureihe elektrifizieren...


img
Verkehrssünder

Streit um Bußgeldkatalog wird hitziger

Ein kleiner Rechtsfehler sorgte dafür, dass der neue Bußgeldkatalog für Verkehrssünder in Teilen annulliert werden musste. Doch ob die einst vom Bundesrat beschlossenen...


img
Fahrzeugüberführungen

"Driviva"-Plattform erfolgreich gestartet

Seit zwei Wochen ist die Vergabeplattform für Fahrzeugüberführungen online. PS Team, Betreiber des Marktplatzes, zeigt sich zufrieden und spricht von einem bereits...


img
Kooperation

Esso-Tankstellen akzeptieren LogPay Card

Esso Deutschland und LogPay versprechen sich von ihrer neuen Partnerschaft ein beschleunigtes Wachstum.