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UBA rät zu neuer Maut für den Klimaschutz

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Die Bundesregierung muss nach Einschätzung des UBA eine "fahrleistungsabhängige Maut für alle Straßenfahrzeuge" einführen.
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Um die Pariser Klimaziele zu erfüllen, müssten alle Autofahrer eine fahrleistungsabhängige Gebühr zahlen. Das besagt ein neues Gutachten des Umweltbundesamtes.

Die Bundesregierung muss nach Einschätzung des Umweltbundesamtes (UBA) aus Klimaschutz-Gründen eine "fahrleistungsabhängige Maut für alle Straßenfahrzeuge" einführen. Wie "Der Spiegel" schreibt, ist dies nach einer Studie der Behörde notwendig, um die Pariser Klimaziele zu erfüllen und die eigenen Selbstverpflichtungen einzuhalten. UBA-Präsidentin Maria Krautzberger sagt dem Magazin: "Im bisherigen Tempo können wir nicht weitermachen. Wenn wir unsere Ziele noch erreichen wollen, müssen wir auch über Maßnahmen nachdenken, die auf den ersten Blick unpopulär sind."

Laut Gutachten müssten alle Autofahrer eine Gebühr zahlen, deren Höhe von den gefahrenen Kilometern abhängig wäre. Für einen Benziner seien auf der Autobahn 6,5 Cent pro Kilometer zu zahlen. Eine Autofahrt von Berlin nach Köln würde dann rund 37 Euro zusätzlich kosten. Die beschlossene Pkw-Maut sieht pauschale Tarife für ein Jahr für Inländer vor – unabhängig von den gefahrenen Kilometern.

Darüber hinaus fordern die UBA-Experten den Angaben nach sinkende Verbrauchswerte für Benzin- und Dieselfahrzeuge sowie ein Aus für die günstige Besteuerung von Diesel und die Pendlerpauschale. Nach den Berechnungen müssten zudem bis 2030 zwölf Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen fahren. Dafür forderten die Autoren eine Mindestquote für Elektroautos nach chinesischem Vorbild. Sie läge 2020 bei drei Prozent und 2025 bereits bei 30 Prozent. Würde ein Hersteller die Quoten verfehlen, müsse er Strafzahlungen leisten. (dpa)




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