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Standheizungen im Test

Kraftstoff ist meist grüner als Strom

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Im Winter ist eine Standheizung ein echter Komfortgewinn.
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Wer sein Auto vor dem Fahrtantritt vorheizen will, sollte das mit einer Kraftstoff-Standheizung tun. Die elektrische Alternative braucht mehr Energie und Zeit.

Standheizungen sorgen im Winter für ein angenehm vorgewärmtes Auto. Am komfortabelsten und umweltfreundlichsten sind mit Kraftstoff betriebene Modelle, wie ein ADAC-Vergleich mit ihren elektrischen Pendants ergeben hat.

Mit Kraftstoff betriebene Standheizungen emittieren in der Vorheizphase neben CO2 zwar Schadstoffe, allerdings fallen diese laut ADAC nicht ins Gewicht. Stattdessen überwiegen die positiven Effekte eines warmen Motors: Bei der anschließenden Testfahrt stieß zumindest der vorgewärmte Benziner rund 50 Prozent weniger Kohlenmonoxid und zirka 80 Prozent weniger Kohlenwasserstoff aus als beim Kaltstart ohne Standheizung. Der ebenfalls getestete Euro-6d-Temp-Diesel hat dank moderner Abgasreinigung bereits einen geringen Schadstoffausstoß, die Standheizung bringt dort keine Vorteile.

Elektrische Standheizungen, die mit Strom aus der Steckdose betrieben werden, brauchen für das Aufheizen des Innenraums deutlich länger und können daher beim Thema Schadstoff- und CO2-Ausstoß laut dem Club nur überzeugen, wenn sie mit Öko-Strom betrieben werden. Andernfalls belaste ein nicht unerheblicher CO2-Ausstoß durch den deutschen Strommix die Bilanz. Allerdings haben elektrische Standheizungen auch Vorteile: Zum einen den meist günstigeren Preis, zum anderen den Umstand, dass sie wegen ihrer lokalen Emissionsfreiheit auch in Garagen betrieben werden können. (SP-X)




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