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Studie zu CO2-Grenzwerten

Keine Strafzahlungen für deutsche Hersteller

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Erstmals drohen den Autoherstellern Strafen für zu hohen CO2-Ausstoß.
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Wer zu viele verbrauchsstarke Autos verkauft, muss ab diesem Jahr mit hohen Strafen in der EU rechnen. Die deutschen Pkw-Hersteller brauchen sich jedoch nicht zu sorgen.

Den deutschen Autoherstellern drohen wohl in diesem Jahr keine CO2-Strafzahlungen an die EU. Das zumindest prognostiziert die Beratungsagentur PwC vor dem Hintergrund der Marktentwicklung in Corona-Zeiten. Der Einbruch bei den Neuzulassungszahlen betrifft vor allem die konventionellen Fahrzeuge, während die E-Modelle weiter stark wachsen. Schon bei einem Anteil von 11,8 Prozent an den Neuzulassungen würde die Branche ihre Emissionsvorgaben erreichen. Im laufenden Jahr liegt der Anteil in Deutschland bei rund 7,8 Prozent. PwC geht von einer weiter steigenden Nachfrage aus, getrieben auch durch die erhöhte Umweltprämie.

Andere Experten sind weniger optimistisch. So ist der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Neuwagen in Deutschland während der Corona-Krise nach Zahlen der Beratungsagentur Jato sogar leicht gestiegen. Von 126 Gramm pro Kilometer im Februar auf 126,4 Gramm im März und 126,2 Gramm im April. Der EU-Grenzwert liegt bei 95 Gramm.

In den Zahlen für Deutschland sind allerdings keine Supercredits für E-Autos enthalten. Elektrisch angetriebene Fahrzeuge mit ihrem niedrigen oder ganz fehlenden CO2-Ausstoß werden im laufenden Jahr doppelt angerechnet. (SP-X)




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