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Studie zu Notbremsassistenten

Risiko von Auffahrunfällen sinkt deutlich

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Neuere Volvo-Modelle erkennen nicht nur Autos, sondern auch Radfahrer und Fußgänger
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Notbremsassistenten ziehen in immer mehr Autos ein. Das ist gut für die Verkehrssicherheit, wie eine neue Studie zeigt.

Kollisionswarner und Notbremsassistenten verringern das Unfallrisiko deutlich. Allein die radar- oder videogestützte Warnung vor einem drohenden Aufprall auf den Vordermann reduziert die Zahl der tatsächlichen Unfälle um 23 Prozent, wie das Verkehrssicherheitsinstitut der amerikanischen Versicherer (IIHS) ermittelt hat. Systeme mit zusätzlicher Notbrems-Funktion drücken die Zahl der Kollisionen gar um 40 Prozent. Ermittelt wurden die Werte durch eine Auswertung der Unfallstatistiken der US-Polizei im Jahr 2013. Dabei wurde die Zahl der gemeldeten Auffahrunfälle von Fahrzeugen mit und ohne entsprechenden Assistenten verglichen.

Als besonders wirkungsvoll loben die Experten die Technik von Volvo. Das sogenannte City-Safety-System mit Notbremsfunktion drückt das Unfallrisiko demnach um 40 bis über 50 Prozent, je nach Straßenart. Untersucht wurden darüber hinaus Assistenten von Acura, Honda, Mercedes und Subaru. Die positiven Ergebnisse der Untersuchung passen zu Plänen von IIHS und amerikanischer Autoindustrie, Notbremsassistenten freiwillig zur obligatorischen Standard-Ausstattung von Neuwagen zu machen.

Gesetzlich vorgeschrieben sind derartige Assistenten weder in den USA noch in Europa. Hierzulande sorgt allerdings nicht zuletzt der Druck der Crashtest-Organisation EuroNCAP für eine steigende Ausstattungs-Quote – bis hinunter in die Kleinwagenklasse. Ohne einen zumindest verfügbaren Notbremshelfer für den Stadtverkehr ist die prestigeträchtige Höchstwertung von fünf Sternen mittlerweile nicht mehr möglich. Im Ergebnis waren 2015 bereits acht Prozent aller in Deutschland zugelassenen Neuwagen mit einem derartigen Helfer ausgestattet. In der Bestandsflotte liegt die Quote bei rund fünf Prozent. (sp-x)

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