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T-Prime Concept GTE

VW zeigt Ausblick auf künftigen Touareg

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Bei Volkswagen steht auf der 14. Pekinger Automesse der T-Prime Concept GTE im Mittelpunkt.
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Bei Volkswagen steht auf der 14. Pekinger Automesse der T-Prime Concept GTE im Mittelpunkt – ein Oberklasse-SUV, das einen Ausblick auf den künftigen Touareg gibt.

Künftige Volkswagen Touareg-Fahrer sollten sich auf zylinderarme Zeiten einstellen. Dass die Wolfsburger bei ihrem nächsten Business-Kraxler auf einen V6-TDI verzichten werden, ist zwar schwer vorstellbar – aber der Antriebsstrang des in China vorgestellten T-Prime Concept GTE könnte die Lösung für ein künftiges SUV-Topmodell darstellen. Es handelt sich um einen Plug-in-Hybrid, der mit 280 kW / 381 PS nicht schlecht im Futter steht. Davon entfallen 100 kW / 136 PS auf einen Elektromotor, während 185 kW / 252 PS von einem zwei Liter großen Vierzylinder-Turbo beigesteuert werden.

Immerhin ist die Studie, auf die laut Volkswagen-Markenchef Herbert Diess in naher Zukunft ein Serienmodell folgen soll, mit einem physischen Allrad-Antrieb ausgestattet. Demnach gibt es eine zentrale Krafteinheit – die E-Maschine ist mit der achtstufigen Getriebeeinheit verbandelt. Die insgesamt aufgebrachten 700 Nm werden über ein variabel sperrendes Mitteldifferenzial an beide Achsen verteilt. Nach vollgeladenem Akku können 50 km rein elektrisch bestritten werden.

Volkswagens neue Geländewagen-Studie - auf Basis des modularen Längsbaukastens - gibt sich betont digital. Klassische Knöpfchen-Bedienung scheint von gestern, das T-Prime Concept wird in erster Linie per Gestensteuerung und Touchscreen kontrolliert. Großzügige Infotainment-Flächen versorgen die Passagiere mit vielfältigen Informationen – darunter auch solche, die weit über die üblichen Fahrzeuginfos hinausgehen. Schließlich ist der fahrbare Untersatz immer mit dem Internet verbunden und erlaubt etwa, diverse Apps zu nutzen. So ist auch denkbar, neueste Nachrichten oder Wetterdaten auf die Monitore zu spielen, von denen es auch im Fond welche gibt.

Dort warten komfortabel anmutende Einzelsitze auf ihren Einsatz. Dass die 5,07 Meter lange Studie vorwiegend ästhetisch orientierte Langstrecken-Nutzer ansprechen soll, wird bei einem Blick in den großzügig ausgeführten Innenraum klar. Die Architektur besteht aus einem Wechselspiel von Holz, Klavierlack, Leder sowie wertig wirkendem Metall.

Von einem Aufbruch in eine neue Bedien-Ära kündet auch das weiterentwickelte Multifunktionslenkrad: Hier gibt es keine definierten Tasten mehr, sondern berührungsempfindliche Flächen.

Der aktuelle Touareg ist mittlerweile sechs Jahre alt – so dürfte dessen Ablösung nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Es bleibt also spannend, welche technischen Lösungen sich bis zum nächsten oder höchstens übernächsten Jahr in die Serie schleichen werden. (sp-x)

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