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Navi-Nutzer bevorzugen zeiteffiziente Routen

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Nach der Corona-Krise dürften Staus wieder zum Alltag gehören. Die damit einhergehende Umweltbelastung durch den Verkehr sehen die meisten Bundesbürger als problematisch.
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Die Mehrheit der Autofahrer sieht die Umweltbelastungen durch den Verkehr als Problem. Doch die wenigsten entscheiden sich bei der Routenwahl für eine ökologische Variante.

Mit dem Ende der Corona-Krise werden der Autoverkehr sowie die Zahl der Staus wieder zunehmen. Mehr als drei Viertel der Deutschen bewerten die damit einhergehenden Belastungen für die Umwelt als negativ. Dennoch entscheiden sich Autofahrer bei der Wahl der Strecke am wenigsten für die umweltfreundlichste Route. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des österreichischen Verkehrstelematik-Experten Kapsch TrafficCom unter 1.000 Bundesbürgern.

80 Prozent der Befragten haben angegeben, angesichts überlasteter Straßen stärker Navigationsgeräte nutzen zu wollen. Bei der Wahl der Strecke bevorzugen eine deutliche Mehrheit Routen mit der kürzesten Reisezeit (64 Prozent), der zuverlässigsten Reisezeit (63 Prozent) sowie der geringsten Entfernung (56 Prozent). Mit nur 44 Prozent Zustimmung liegen Routen mit der geringsten Umweltauswirkung deutlich dahinter.

Der Verkehrsdienstleister Kapsch TrafficCom rät deshalb Verkehrsplanern, den gesellschaftlichen Wunsch nach Umweltzielen zu berücksichtigen und mit Hilfe vernetzter Navigation und digitalem Verkehrsmanagement zu einer Verringerung der Umweltbelastungen durch den Verkehr beizutragen. (SP-X)




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