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Unternehmeraustausch

Diesel, TCO & Co.

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Bei Volkswagen Automobile Leipzig diskutierten am Dienstag rund 30 Fuhrparkleiter wichtige Themen für ihr tägliches Geschäft.
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Am vergangenen Dienstag beschäftigten sich rund 30 Fuhrparkleiter bei Volkswagen Automobile Leipzig mit der "Fahrzeugoptimierung im Betrieb". Impressionen vom Workshop.

Nur wenige Minuten nachdem das Bundesverwaltungsgericht in der Sachsen-Metropole sein Urteil zu Diesel-Fahrverboten verkündet hatte, beschäftigten sich rund 30 Fuhrparkleiter bei Volkswagen Automobile Leipzig mit den Themen Diesel, TCO & Co. Quasi in unmittelbarer Nähe des deutschlandweit beachteten Geschehens. Neben der Frage, ob es für gewerbliche Fuhrparks eine echte Alternative zum Diesel gebe, stand die "Fahrzeugoptimierung im Betrieb" auf der Workshop-Agenda.

Zu dem Unternehmeraustausch hatten TRIAS-Chef und Flottenexperte Jürgen Ohr sowie Mark Bringmann geladen. Letzterer zeichnet als Vertriebsleiter Großkunden Wirtschaftsraum Sachsen beim Mobilitätspartner fuhrpark-sachsen.de verantwortlich. Der Verbund, zu dem die Unternehmen Volkswagen Automobile Leipzig, Audi Leipzig, Volkswagen Automobile Chemnitz und Audi Autohaus Am Chemnitz Center gehören, hat es sich zum Ziel gesetzt, Fahrzeugflotten professionell in Sachen Beschaffung, Prozesse und Servicemobilität zu betreuen. Man sorge mit der eigenen Kompetenz dafür, dass sich gewerbliche Fuhrparks auf ihr Business konzentrieren können, so Bringmann.

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Nach der Begrüßung des Vertriebsleiters Großkunden informierte Patrick Neumann, stellvertretender Chefredakteur von AUTOHAUS, die interessierten Zuhörer über erste Einschätzungen zum Diesel-Fahrverbote-Urteil, die große Bedeutung des Selbstzünders in den heimischen Flotten und die neuesten Trends in puncto Elektromobilität. Interessant: Anders als der Bundesschnitt zeigten sich die sächsischen Fuhrparkleiter deutlich offener, was alternative Antriebe wie Erdgas und E-Mobilität anbelangt. Bei den Teilnehmern handelte es sich um Bestandskunden von fuhrpark-sachsen.de und interessierte Gewerbetreibende aus der Region, die Trias zugesteuert hatte. Die Fuhrparkgröße: vom klassischen Small Commercial bis hin zur 600-Einheiten-Flotte.

Kosten im Blick

Anschließend ging TRIAS-Chef Ohr in seinem Vortrag der Frage nach, was gewerbliche Fuhrparks wirklich kosten. Einer seiner Tipps: "Ich empfehle Ihnen ein kennzahlenbasiertes Kostenrechnungssystem." Dabei sollten sich die Teilnehmer vor allem vier Punkte genauer ansehen: die Kosten je Fahrzeug und je Cent/Kilometer, die Schadenquote, die Kraftstoffauswertungen sowie die Rückgabekosten beim Leasing. Last, but not least nahmen sich die teilnehmenden Fuhrparkleiter in Kleingruppen die "Optimierung ihrer mobilen Prozesse" vor. In engagierter und kollegialer Art und Weise – mit Mindmapping und Präsentationskärtchen.

"Die Auseinandersetzung mit den konkreten Fragestellungen und Probleme kleinerer und mittlerer Fuhrparks im Format des Unternehmeraustausches hilft uns bei der agilen Entwicklung unserer TRIAS Fuhrpark-App, mit der Autohäuser ihre gewerblichen Kunden auf eine völlig neue Art betreuen und binden können", sagte Ohr. (pn)




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