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Staus in Stuttgart und Köln kosten am meisten

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Über 300 Millionen Euro kosten Unternehmen allein in den 10 stauträchtigsten Metropolen Deutschlands Verkehrsverzögerungen.
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In den zehn stauträchtigsten Städten Deutschlands entstehen Unternehmen über 300 Millionen Euro Zusatzkosten durch den Verkehr. Am meisten Zeit verliert man in Stuttgart und Köln.

306,8 Millionen Euro – so hoch schätzt der Telematik-Dienstleister Tomtom die Kosten, die deutschen Firmen durch hohe Verkehrsdichte in den zehn stauträchtigsten Großstädten Deutschlands entstehen. In seinem Traffic-Report hat das Unternehmen errechnet, dass sich in den urbanen Zentren Deutschlands mit der höchsten Verkehrsdichte die Fahrzeiten um durchschnittlich 30 Prozent verlängern. Das entspricht einem Zeitverlust von 30 Minuten und damit zusätzlichen Kosten pro Lkw und Tag von 4,42 Euro. Angesichts von 304.259 in den zehn deutschen Staumetropolen zugelassenen Lkw sollen sich die jährlichen Zusatzkosten laut dieser Hochrechnung auf über 300 Millionen Euro summieren.

Das Problem mit der hohen Verkehrsdichte in deutschen Städten hat sich in der jüngeren Vergangenheit verschärft. Demnach sei das Stauaufkommen in den zurückliegenden acht Jahren um sechs Prozent angestiegen, so Tomtom.

Am meisten Geduld brauchen Unternehmen in Stuttgart und Köln, wo die Fahrzeitverlängerung mit jeweils 34 Prozent angegeben wird und die zusätzlichen Fahrzeiten pro Lkw bei 132 bzw. 130 Stunden pro Jahr liegen sollen. (sp-x)




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