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Neues Gesicht für Opel Zafira

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Der geliftete Opel Zafira ist ab Herbst zu haben.
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Die Bumerang-Tränensäcke an den Scheinwerfern sind weg, der Beiname "Tourer" ebenso. Im Ausgleich bekommt der geliftete Kompakt-Van mehr Technik und eine einfachere Bedienung.

Opels kompakter Van erhält ein Lifting: Der Zafira Tourer heißt fortan wieder nur Zafira, tritt optisch etwas zurückhaltender auf und erhält die neue Technik aus dem Kompakt-Modell Astra. Die Markteinführung erfolgt im September, die Preise dürften auf dem Niveau des Vorgängers bleiben, der aktuell ab 21.950 Euro zu haben ist.

Auffälligste Änderung bei dem mit fünf oder sieben Sitzen erhältlichen Familienauto ist die neue Frontgestaltung. Die prägenden Bumerang-Elemente um Scheinwerfer und Tagfahrlicht sind verschwunden, stattdessen trägt der Zafira nun etwas konventionellere Leichten im neuen Stil des Astra. Seitenansicht und Heck bleiben weitgehend unverändert.

Mehr getan hat sich im Innenraum, wo das neue Touchscreen-Bedienkonzept den bisherige Knöpfchen-Dschungel lichtet. Das Infotainment-System erlaubt dank Apple Car Play und Android Auto eine bessere Smartphone-Einbindung, zudem ist der Telefon-Butler "On Star" zu haben, der zugleich für WLAN an Bord sorgt. Neu bei Opels Großfamilienmodell sind zudem optionale LED-Scheinwerfer mit adaptiver Lichtverteilung und Fernlichtassistent.

Zum Motorenprogramm nennt Opel noch keine Details, es dürfte allerdings vor allem aus 1,4-Liter-Turbobenziner und 1,6-Liter-Dieseln bestehen, die ein Leistungsband von rund 120 PS bis 160 PS abdecken. Auch die Erd- sowie die Autogasvariante bleiben im Programm.

Nachfolger schon in den Startöchern

Die nun geliftete Zafira-Baureihe ist Anfang 2012 gestartet und erhielt den Beinamen "Tourer", um sich von dem Vorgängermodell abzuheben, das unter dem ebenfalls neuen Beinamen "Family" noch einige Zeit als preisgünstige Alternative im Programm blieb. Trotz des nun erfolgten, umfangreichen Liftings scheint der Zafira seine beste Zeit hinter sich zu haben. Sein designierter Nachfolger wird bei PSA in Frankreich mit Technik von Peugeot und Citroën gebaut. Das für 2017 erwartete Auto soll sich von den Van-Wurzeln entfernen und stärker Richtung SUV gehen. Der Zafira wird dann zunächst parallel angeboten, dürfte aber in absehbarer Zeit aus dem Programm genommen werden. (sp-x)

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