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Betriebsergebnis im Plus, Neugeschäft im Minus

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Insbesondere in China, Italien und Frankreich wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weniger Neuverträge abgeschlossen.
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Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnte VW Financial Services im ersten Quartal sein operatives Ergebnis noch um 2,5 Prozent steigern. Bei den Vertragszugängen machte sich die Corona-Krise bereits bemerkbar.

Nach dem Rekordjahr 2019 ist Volkswagen Financial Services gut in das Jahr 2020 gestartet, bevor die Corona-Pandemie die Wirtschaft nahezu weltweit ausbremste. Das Operative Ergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal aufgrund des hohen Vertragsbestands von 21,6 Millionen Stück (plus 5,2 Prozent) um 2,5 Prozent auf 654 Millionen Euro (Vorjahr: 638 Millionen Euro).

Leicht rückläufig war hingegen die Entwicklung der Neuverträge. Die Zahl der Vertragszugänge sank um 1,4 Prozent und belief sich auf 1,9 Millionen Stück. "In den ersten beiden Monaten lag unser weltweites Neugeschäft – trotz Rückgängen in China – über Vorjahr. Im März mussten wir allerdings in allen Regionen, die bereits stark durch die Corona-Pandemie betroffen waren, deutliche Einbußen hinnehmen", sagte Lars Henner Santelmann, Vorstandschef von Volkswagen Financial Services.

Insbesondere in China, Italien und Frankreich wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weniger Neuverträge abgeschlossen. In Deutschland, dem größten Einzelmarkt der VW-Finanzsparte, traten die Corona-Beschränkungen erst Ende März in Kraft, so dass dort im ersten Quartal der Vertragszugang noch um 4,0 Prozent auf 569.000 Stück (Vorjahr: 547.000) stieg. Auch der Vertragsbestand legte um 5,3 Prozent auf 6,41 Millionen Stück zu (Vorjahr: 6,09 Millionen).

In den vergangenen Jahren sei die Bedeutung des Leasinggeschäfts in Deutschland stetig gewachsen, heißt es in einer Erklärung von VW Financial Services. So werde ein wesentlicher Teil der Investitionen, insbesondere in Fahrzeuge und Maschinen, dadurch ermöglicht. Aufgrund dieser hohen volkswirtschaftlichen Relevanz und der wirtschaftlichen Herausforderungen vieler deutscher Unternehmen durch die Covid-19-Pandemie betonte Santelmann: "Leasing ist der Schlüssel zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit des Mittelstands. In der aktuellen Phase wären staatliche Absicherungsgarantien für Ausfallrisiken im Leasinggeschäft ein besonders wirksames Instrument zur Vermeidung von Produktions- und Investitionsausfällen mit der Folge einer weiteren wirtschaftlichen Abwärtsspirale." (AF)




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