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VW Financial Services

Gesamt-Fuhrpark im Fokus

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Knut Krösche: VW Financial Services auf dem Weg zum einem Komplettanbieter für Mobilität
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Mehr Nähe zum Kunden und Händler: Die VW-Finanzsparte stellt ihr Geschäft mit Flotten neu auf. Dazu gehören unter anderem kleinere Vertriebsgebiete, eine ganzheitliche Beratung und mehr Fremdmarken im Angebot.

Die Volkswagen Financial Services krempeln ihren Vertrieb an Flottenkunden um. Die neue Struktur umfasst von April 2019 an nicht nur eine Verkleinerung der Vertriebsgebiete, sondern auch einen ganzheitlichen Beratungsansatz rund um Mobilitätsdienstleistungen. Hinzu kommen sogenannte Implementierungsmanager, die alle Abwicklungsprozesse zwischen Kunde, Anbieter, Händlerpartner und weiteren Dienstleistern managen und dokumentieren sollen. Weiterer Baustein: die Stärkung des Multibrand-Geschäfts als Full-Service-Provider.

"Stillstand heißt für uns Rückschritt. Trotz unseres positiven Geschäftsverlaufs der letzten Jahre müssen wir uns immer weiter verbessern", erklärte Knut Krösche, Geschäftsführer der Volkswagen Leasing, am Montag in Braunschweig. "Besonders die verbesserte persönliche Betreuung und der Blick auf den gesamten Fuhrpark waren explizite Kundenwünsche, die wir nun sehr gut umgesetzt haben." Die Konzernsparte wandle sich damit zu einem Komplettanbieter für Mobilität.

Laut Krösche will man neben den Volkswagen-Marken künftig auch verstärkt Fabrikate anderer Hersteller zu attraktiven Leasingkonditionen beschaffen. "Unsere Kunden wollen möglichst flexibel sein und einen Anbieter haben, der alle Aspekte ihrer Fahrzeugflotte berücksichtigt", betonte der Manager. Rund 15 bis 20 Prozent Fremdmarken-Anteil sollen mittelfristig erreicht werden.

Die neu aufgestellten Key Account Manager betreuen den Angaben zufolge ab diesem Frühjahr Fuhrparks ab 100 Fahrzeugen. Diese Kunden bekommen auch im Kundenservice der Volkswagen Leasing einen festen Ansprechpartner, um Transparenz und Zuverlässigkeit in der Abwicklung zu erzielen. Für kleinere Flotten kooperiert das Unternehmen eng mit den Großkundenleistungszentren im Handel. Zur Stärkung der Autohäuser ohne Großkundenleistungszentrum wurden Handels- und Großkundenberater ausgebildet, die die Händler von Braunschweig aus unterstützen sollen.

Kleinere Gebiete, bessere Betreuung

Aus bisher zwei Vertriebsregionen werden drei. Die reduzierte Größe der einzelnen Gebiete soll eine bessere Betreuung gewährleisten zu können. Die Key Account Manager beraten ihre Kunden nun in allen Produktkategorien: vom Leasing über die Finanzierung und Langzeitmiete oder Services bis hin zu neuen Themen wie intermodaler Mobilität oder der Etablierung von E-Fahrzeugen in den Fuhrpark – inklusive Infrastrukturberatung. Krösche: "Wir gehen viel stärker in die Fuhrparkberatung als zuvor und haben deshalb alle Key Account Manager zu zertifizierten Fuhrparkberatern ausbilden lassen."

Auch das Geschäft mit Sonderabnehmern und Behörden wird im Rahmen des Großkundenberatungskonzepts neu geordnet. Dazu gehört eine klare Clusterung in Behörden & Direktkunden (z.B. Bundes- und Landesbehörden, Bundes- und Landespolizei, kommunale Behörden) sowie Sonderzielgruppen & Autovermieter (z.B. Taxen, Pflegedienste, karitative Einrichtungen, Fahrschulen, Vereine, KEP-Dienstleister). (rp)




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