Mit der Weltpremiere des Concept-Car Chrysler 300C hat der Automobilhersteller DaimlerChrysler nicht weniger vor, als das klassische US-Automobil neu zu definieren. "Mit einem grundlegend neuen Design auf der Basis der ebenfalls neuen Hinterradantriebs-Architektur setzt diese Limousine die Tradition der Chrysler 'Letter Series' fort", hieß es. Der 300C soll auf der New York International Auto Show 2003 (18. bis 27. April) vorgestellt werden. Die Familie der Letter-Series startete 1955 mit dem Chrysler C-300 und wurde über ein Jahrzehnt fortgeführt. Als Tribut an die Serie soll eine dem jetzt präsentierten 300C "sehr ähnliche" Serienversion 2004 als an den Handel ausgeliefert werden. Der Konzern verfolgt damit die Absicht, das Premium-Image der Marke Chrysler zu stützen. Zudem soll der 300C nach mehr als dreißig Jahren die Rückkehr des HEMI-Motors zur Marke Chrysler einläuten. Die Konstruktion, die in den 50er Jahren die Fahrzeuge der Letter-Series antrieb, soll jetzt als 5,7-Liter HEMI V8 den 300C befeuern. "Mit seiner Kombination aus überzeugender Leistung und überwältigendem Design definiert das Concept Car Chrysler 300C unsere nächste Automobil-Generation", schwärmt Dieter Zetsche, Präsident der Chrysler-Group. "Kraft und Leistung von Hinterradantrieb und HEMI V8 verpackt der 300C in höchster Eleganz", so Zetsche weiter. (tc)
DaimlerChrysler sucht Neudefinition des US-Autos