Doppelpremiere für Mazda auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 2009 (IAA) in Frankfurt: Der japanische Autohersteller spendiert dem CX-7 im Rahmen einer Modellpflege erstmals einen Turbodiesel. Der 2,2-Liter große MZR-CD mit 173 PS und 400 Nm maximalem Drehmoment soll auch ein besonders umweltfreundlicher Vertreter seiner Zunft sein. Denn der Antrieb ist – eine Neuheit unter den Nippon-Herstellern – mit SCR-Abgasreinigung kombiniert. Damit soll die Selbstzünder-Variante bereits die Grenzwerte der Abgasnorm Euro 5 erfüllen. Den Angaben zufolge wird das Abgas im Diesel-CX-7 künftig mit Hilfe der selektiven katalytischen Reduktion (SCR) durch das Beimischen der Harnstofflösung "AdBlue" gereinigt. Die wässrige Lösung befindet sich laut Hersteller in einem Tank unterhalb des Gepäckraums und wird direkt vor dem Katalysator in den Abgasstrom gespritzt. Durch die chemische Reaktion mit dem Abgas sollen rund 40 Prozent der Stickoxidemissionen in harmlosen Stickstoff umgewandelt werden, verspricht Mazda. Dank der kompakten Anordnung des SCR-Systems fasst der Kofferraum des Crossover wie bisher 455 Liter in der Standardkonfiguration. Unter normalen Fahrbedingungen soll eine AdBlue-Tankfüllung für mindestens 20.000 Kilometer ausreichen – ein Auffüllen soll daher nur bei den vorgeschriebenen Wartungsarbeiten erforderlich sein. Angaben zu Verbrauch, CO2-Emmission, Fahrleistungen und Preisen der neuen Dieselvariante machte Mazda noch nicht. Markentypische Front Äußerlich kennzeichnen das Facelift-Modell vorne drei große Lufteinlässe, die in ähnlicher Form auch beim neuen Mazda3 und dem ebenfalls aufgefrischten RX-8 zu finden sind. Sie sind zudem mit Chrom eingefasst. Die Heckpartie ist horizontaler ausgerichtet als bisher und lässt den CX-7 stämmiger wirken. Erstmals wird werksseitig eine integrierte Navigationslösung angeboten. Die Markteinführung des überarbeiteten SUV-Flaggschiffs ist für Oktober geplant. (rp)