Kooperation: Daimler und Renault-Nissan so gut wie handelseinig

06.04.2010 15:37 Uhr
Kooperation Daimler-Renault-Nissan: Die offizielle Bekanntgabe wird zur Wochenmitte erwartet.
© Foto: Daimler, Renault-Nissan, Archiv, AHO-Montage

Das strategische Bündnis von Daimler mit Renault und Nissan ist so gut wie perfekt. Der Verwaltungsrat von Renault kam am Dienstag zu einer Sondersitzung zusammen, um die zukünftige Kooperation zu beschließen. Das bestätigte der französische Industrieminister Christian Estrosi in Paris. Mit einer offiziellen Ankündigung der Zusammenarbeit durch die Unternehmen wurde spätestens an diesem Mittwoch gerechnet. Der französische Staat hält rund 15 Prozent an Renault. Der französische Autobauer ist wiederum mit 44 Prozent an dem japanischen Autobauer Nissan beteiligt. Beide Unternehmen bilden bereits seit 1999 eine enge Allianz. Nach Angaben aus Konzernkreisen vereinbaren Daimler und Renault-Nissan eine weitreichende Partnerschaft und eine gegenseitige Kapitalbeteiligung in Höhe von rund drei Prozent. Die Zusammenarbeit könnte sich auf den Austausch von Fahrzeugkomponenten und auf eine gemeinsame Produktionsplattform für Renault-Modelle und die Nachfolger der Daimler A- und B-Klasse und den Smart beziehen. Außerdem könnte es eine engere Kooperation bei Nutzfahrzeugen und abgasarmen Antriebstechnologien geben. Nissan soll zudem für seine großen Modelle Daimler-Motoren nutzen können. (dpa)

MEISTGELESEN


STELLENANGEBOTE


KOMMENTARE

SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Autoflotte ist die monatlich erscheinende Fachzeitschrift für den Flottenmarkt im deutschsprachigen Raum. Zielgruppe in diesem wachsenden Markt sind die Fuhrpark-Entscheider in Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen mit mehr als zehn PKW/Kombi und/oder Transportern. Vorstände, Geschäftsführer, Führungskräfte und weitere Entscheider greifen auf Autoflotte zurück, um Kostensenkungspotenziale auszumachen, intelligente Problemlösungen kennen zu lernen und sich über technische und nichttechnische Innovationen zu informieren.