Supersportler: Porsche 918 Spyder ist auf der Straße

16.05.2012 09:30 Uhr
Die ersten Prototypen des 918 Spyder wurden jetzt zur Erprobung auf die Straße geschickt.
© Foto: Porsche

Porsche kommt bei der Entwicklung seines neuen Supersportwagens planmäßig voran. Die ersten Prototypen des 918 Spyder wurden jetzt zur Erprobung auf die Straße geschickt. Der Plug-in-Hybrid-Renner soll laut Porsche-Forschungsvorstand Wolfgang Hatz wie angekündigt Ende September 2013 in Produktion gehen. Noch im gleichen Jahr würden die ersten Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert.

"Wir definieren mit dem 918 Spyder Fahrspaß, Effizienz und Performance neu", bekräftigte Hatz am Dienstag in Stuttgart. Die ersten Ergebnisse der Fahrversuche seien vielversprechend und würden die hochgestellten Erwartungen erfüllen.

Befeuert wird der in Handarbeit gefertigte 918 Spyder von einem vier Liter großen V8-Triebwerk mit  500 PS. Hinzu kommen zwei Elektromotoren, die Vorder- und Hinterachse antreiben. Die Systemleistung gibt Hatz mit 770 PS an und stellt gleichzeitig einen Verbrauch im Bereich von drei Litern auf 100 Kilometer in Aussicht. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von etwa 70 g/km. Maximal sollen mit dem Boliden 320 km/h möglich sein. Den Standardsprint von null auf 100 km/h soll er in 3,2 Sekunden absolvieren. 

Neue Anforderungen

Mit den Prototypen – ihre Tarnung erinnert an die historischen 917-Rennfahrzeuge – beginnt Porsche nun die finale Abstimmung des 918 Spyder. Im Fokus steht dabei die Zusammenarbeit der einzelnen Antriebskomponenten. Sie stelle völlig neue Ansprüche an die Entwicklung der Betriebsstrategien und entsprechender Software, so Hatz.

Weitere Highlights des schwäbischen Technologieträgers sind ein Monocoque samt Aggregateträger aus kohlefaserverstärktem Kunststoff und eine vollvariable Aerodynamik. Ferner wird es eine adaptive Hinterachslenkung und eine oben mündende Abgasanlage ("Top Pipes") geben.

Wer sich für den Superboliden entscheidet, sollte schnell zugreifen. Denn Porsche hat den 918 Spyder auf 918 Exemplare begrenzt. Der Preis dürfte bei knapp einer Million Euro liegen. (rp)

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