Toyota schickt die Neuauflage des Land Cruiser ab November mit diversen technischen Neuerungen ins Gelände. Eine hohe Geländetauglichkeit versprechen die Japaner dank der steiferen Leiterrahmen-Konstruktion. Zudem sollen eine Reihe neuer Assistenzsysteme den Fahrer bei seiner Offroad-Tour begleiten und ihm die Fahrt erleichtern. Angetrieben wird der neue Land Cruiser von einem 173 PS starken 3,0-Liter-Diesel, der die Kraft permanent an alle vier Räder überträgt, wobei ein drehmomentfühlendes Torsen-Differenzial je nach aktuellen Erfordernissen die Verteilung zwischen Vorder- und Hinterachse übernehmen soll. Zur Sicherung der Traktion in schwerem Gelände kann der Fahrer zudem das Zentraldifferenzial sperren. Darüber hinaus lässt sich eine Geländeuntersetzung zuschalten. Ebenfalls Hand legten die Ingenieure an die vordere Doppellenker-Achse und die Mehrlenker-Starrachse hinten. Das Multi-Terrain-Select-System soll Motor, Bremssystem und Traktionskontrolle in vier Stufen dem jeweiligen Untergrund anpassen. Dank der Crawl Control hat der Fahrer die Wahl zwischen fünf dem Gelände entsprechenden Geschwindigkeitsstufen und soll sich so vor allem in schwierigem Gelände ganz aufs Lenken konzentrieren können. Auch die dynamische Fahrwerkskontrolle KDSS (Kinetic Dynamic Suspension System) soll durch eine hohe Verschränkungsmöglichkeit die Offroad-Qualitäten des Land Cruiser steigern. Gleichzeitig verringert das System laut Toyota die Wankneigung der Karosserie auf der Straße. Vor Kollisionen mit kleinen Hindernissen soll der Multi-Terrain-Monitor warnen. Vier Kameras - an Front, Heck und an den beiden Außenspiegeln - sollen dabei dem Fahrer einen sicheren Rundum-Blick ermöglichen. (sb)