Insgesamt 27.175 mit Erd-, und 14.344 mit Autogas betriebene Fahrzeuge waren zum 1. Januar 2005 beim Kraftfahrtbundesamt registriert. Das hat der Trägerkreis Erdgasfahrzeuge am Montag bekannt gegeben. Damit habe sich der Bestand der Erdgasfahrzeuge um 42 Prozent erhöht. Wie die aus Mitgliedern der Auto- und Energiewirtschaft bestehende Interessengruppe weiter mitteilte, hat sich der Bestand an monovalent betriebenen Pkw, die lediglich über einen Benzinnottank verfügen, verdoppelt. Gleiches gilt für Autogas-Fahrzeuge, die laut Bundesverband der Deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) zu Jahresbeginn 2004 noch bei 6.200 Fahrzeugen standen. Allerdings bieten Autogas-Fahrzeuge laut Albert Kobbe, Projektleiter Erdgasfahrzeuge beim BGW, keinen Vorteil gegenüber Diesel- und Benzinmotoren beim Kohlendioxyd-Ausstoß. "Bei einer vollständigen Betrachtung sparen dagegen unsere heutigen Erdgas-Pkw im Schnitt neun Prozent des Klimakillers CO2 gegenüber den entsprechenden Dieselmodellen und 21 Prozent gegenüber den Benzinmodellen ein", erklärte Kobbe. Bei einer Gesamtbestandszahl von 54,5 Mio. Kraftfahrzeugen liegen die Gasfahrzeuge nach wie vor nicht einmal im Promillebereich. Immerhin sei in Berlin im abgelaufenen Jahr bereits jeder 250ste neue Pkw mit Erdgasantrieb zugelassen worden, hieß es in der Mitteilung des Trägerkreises. Hier, sowie in Thüringen und Nordrhein-Westfalen, sei durch den Ausbau des Erdgastankstellennetzes bereits jetzt ein praxistauglicher Betrieb möglich. "Die Neuzulassungsrate von mit Erdgas betriebenen Fahrzeugen ist dort bereits doppelt so hoch wie in Bayern oder Baden-Württemberg", sagte Kobbe. (ng)
Bestand an Gasfahrzeugen steigt
An der Gesamtzahl hat der umweltfreundliche Kraftstoff nach wie vor einen geringen Anteil