Studie: Fuhrparkleiter reagieren auf die Finanzkrise

05.12.2008 09:15 Uhr
Wie eine Umfrage unter 142 Fuhrparkleitern ergab, soll in deutschen Flotten bald gespart werden.
© Foto: ddp/Johannes Simon

Wie eine Umfrage des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens m-result unter 142 Flottenverantwortlichen in Deutschland ergab, plant die Hälfte aller befragten Fuhrparkleiter als Folge der Finanzkrise Maßnahmen zur Kostensenkung. Besonders bei den Haltungskosten wollen 50 Prozent der Unternehmen den Rotstift ansetzen und kräftig sparen. Dies soll unter anderem über die Anschaffung umweltfreundlicher und verbrauchsarmer Fahrzeuge geschehen. Ebenso prüfen der Studie zufolge die Unternehmen alternative Finanzierungsmöglichkeiten. Die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs zu verschieben oder die Kosten dafür zu begrenzen, ziehen laut Umfrage rund 40 Prozent der Firmen in Betracht. Immerhin ein Viertel der Unternehmen plane die Aufnahme neuer Marken in ihre Fuhrparks. Allerdings geht aus der Untersuchung auch hervor, dass lediglich zwölf Prozent der Befragten bereits derartige Maßnahmen realisiert haben. m-result prognostiziert, dass sich das Einkaufsverhalten der Flottenbetreiber verändern wird. Erfreulich hingegen: Nur 15 Prozent der Unternehmen wollen aufgrund der wirtschaftlichen Situation ihre Flotte verkleinern. Ein Markteinbruch sei folglich eher unwahrscheinlich, so das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen. (sb)

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Autoflotte ist die monatlich erscheinende Fachzeitschrift für den Flottenmarkt im deutschsprachigen Raum. Zielgruppe in diesem wachsenden Markt sind die Fuhrpark-Entscheider in Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen mit mehr als zehn PKW/Kombi und/oder Transportern. Vorstände, Geschäftsführer, Führungskräfte und weitere Entscheider greifen auf Autoflotte zurück, um Kostensenkungspotenziale auszumachen, intelligente Problemlösungen kennen zu lernen und sich über technische und nichttechnische Innovationen zu informieren.