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Effizienzbaukasten

Mit dem neuen Start-Stop-System und Effizienz-Programm für den Bordcomputer sollen Audi-Fahrer künftig bis zu 20 Prozent Sprit sparen.
Audi setzt auf Start-Stopp
Audi will sparen: Bis 2012 wollen die Ingolstädter - bezogen auf die Werte aus 2007 - den Verbrauch ihrer Modellpalette um rund 20 Prozent senken. Möglich machen soll das ein modularer Effizienzbaukasten, zu dem ab dem zweiten Quartal 2009 ein Start-Stopp-System sowie ein Bordcomputer mit Effizienzprogramm zählen. Beide Technologien sollen das teilweise bereits serienmäßige Rekuperationssystem ergänzen.
Das Start-Stopp-System entfaltet sein Einsparpotenzial laut Audi vor allem im Stadtverkehr. Es soll extrem leise und schnell arbeiten. Auch bei niedrigen Temperaturen bleibt den Bayern zufolge die Funktion erhalten. Via Knopfdruck kann die Start-Stopp-Automatik allerdings jederzeit aus- beziehungsweise eingeschaltet werden. Der Ingolstädter Autobauer verspricht mit dem System im Normverbrauch eine Einsparung von etwa 0,2 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern und 5,0 g/km CO2. Erstmals zum Einsatz kommt die neue Technik im Audi A3 1.4 TFSI mit manuellem Schaltgetriebe sowie im Audi A4 und A5 mit 2,0-Liter-Motor und Handschalter. Weitere Modelle sollen bald folgen.
Die zweite neue Spritspar-Technologie aus dem Hause Audi, der Bordcomputer mit Effizienzprogramm, baut auf dem Audi-Fahrerinformationssystems auf. Die Software zeigt dem Fahrer im zentralen Mitteldisplay alle verbrauchsrelevanten Daten an und gibt individuelle Einspartipps. Die neu gestaltete Schaltanzeige unterstützt bei der Gangwahl. Außerdem informiert eine eigens entwickelte Darstellung im Effizienzprogramm darüber, welche Systeme im Fahrzeug zusätzlichen Energie und damit auch Kraftstoff schlucken. (sb)
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(Foto: Audi)
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