Der Kauf eines Pkw zur Finanzierung ihrer Fahrzeugflotte liegt bei deutschen Unternehmen nach wie vor hoch im Kurs. Stark im Kommen ist allerdings auch das Leasing mit Kilometervertrag. Das geht aus der Studie "Barometer 2007" hervor, für die Entscheidungsträger aus 400 deutschen Unternehmen befragt wurden. Urheber der Analyse ist das von der Arval-Gruppe gegründete Corporate Vehicle Observatory (CVO). Die Option "Kauf" wird von 41 Prozent der Befragten favorisiert, das sind zwei Prozent mehr als im "Barometer 2006". Während Leasing mit Restwertvertrag um vier Punkte auf 22 Prozent gesunken ist, stehen 20 Prozent der Unternehmen Leasing mit Kilometervertrag sehr aufgeschlossen gegenüber (plus zwei Prozent). Einen Ausbau ihrer Flotten planen in den kommenden drei Jahren vor allem Großunternehmen. 40 Prozent der Befragten aus dieser Gruppe wollen ihre Kapazitäten steigern. Das sind damit deutlich mehr als 2005 (29 Prozent) und auch mehr als 2006 (35 Prozent). Kleinere und mittlere Unternehmen zeigen sich mit 14 bzw. zwölf Prozent hingegen eher ablehnend. Bei der Auswahl eines Firmenwagens stehen für 54 Prozent der deutschen Fuhrparkverantwortlichen betriebsbedingte Kriterien im Vordergrund. Dazu gehören u.a. Betriebskosten, Preis und Langlebigkeit, Kraftstoffe oder auch Steuern. 34 Prozent richten sich nach fahrerorientierten Kriterien wie Sicherheit, Marke, Ausstattung oder Motorleistung. Nur sechs Prozent beachteten primär nutzerorientierte Kriterien wie Größe, Kapazität oder Praktikabilität. (pg)
Dienstwagen-Finanzierung: Kauf hat Priorität
Umfrage: Leasing mit Kilometervertrag wird stärker nachgefragt / Leasing mit Restwertvertrag unattraktiver